News & Termine

Bläuebefall von Fichtenholz

am 22.05.2019

Die Klassen 3ChA und 3ChB haben in Zusammenarbeit mit der Firma Nordpan ein gemeinsames Projekt durchgeführt. Das Thema lautete: „Pilzkrankheiten – Bläuebefall von Fichtenholz“. Das Schulprojekt wurde mit einem Preisgeld von 2.500 Euro ausgezeichnet.

Infolge heftiger Unwetter sind in Südtirol im Herbst 2018 1,2 Millionen Kubikmeter Wald zerstört worden. 150 Millionen Kubikmeter Wasser hat das Ökosystem Wald aufgesogen. Zum Vergleich: der Reschensee fasst in etwa 120 Millionen Kubikmeter Wasser. In der Grünen Lunge des Landes klafft seitdem eine offene Wunde. Bis diese vernarbt oder gar verheilt sein wird, werden Jahre, Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte vergehen. Abgesehen vom Landschaftsbild, das sich in den betroffenen Gebieten – vor allem in den Dolomiten liegen auf riesigen Flächen umgewehte und umgeknickte Bäume – nachhaltig verändern wird, ist die Schutzfunktion der Wälder massiv gestört. Die Hälfte der gesamten Landesfläche Südtirols ist bewaldet – über 370.000 Hektar. Als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, als Ressourcenlieferant, Sauerstoffspeicher und Schutzwall gegen Wasser- und Schneemassen sind die Wälder von unschätzbarem Wert. Eine riesige Herausforderung wird es sein, diese Bäume aus dem Wald zu entfernen und zu verarbeiten. Es ist schier unmöglich, dass das gesamte Holz sofort verarbeitet wird. Damit das Holz nicht von ungünstigen Witterungseinflüssen und Mikroorganismen zerstört wird, müssen wirkungsvolle Maßnahmen getroffen werden.

Die 3. Klassen der Fachrichtung „Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie“ haben sich im Rahmen ihrer Projektarbeit mit folgenden Forschungsfragen beschäftigt:

• Welche Umweltbedingungen (Temperaturen, Jahreszeiten, etc.) sind für die Bläuebildung ausschlaggebend?
• Welche Rolle spielt die Holzfeuchte für die Bläue?
• Können Warnsysteme (z.B. Wetterkarten) frühzeitig auf ungünstige Bedingungen hinweisen?
• Wie können Lagerrichtlinien (z.B. bezüglich der Errichtung von Nasslagern) erstellt werden?

Zukunftsorientiertes Lernen

Die Art und Weise, wo und wie wir arbeiten, ändert sich: Es lockt der Abschied vom klassischen Angestelltenverhältnis, als Freelancer mit einem eigenen Unternehmen durchzustarten erscheint vielen als realistische Alternative zur Arbeit für einen Dienstgeber – 40 Stunden wöchentlich. Vom Berufseinstieg bis zur Pension bei einem Unternehmen arbeiten? Fehlanzeige. Man organisiert sich in Co-Working-Spaces, arbeitet projektbasiert oder mit befristeten Verträgen für mehrere Auftraggeber. ( https://www.karriere.at/blog/zukunft-der-arbeit-infografik.html)

In der Klasse 4Ch, Fachrichtung „Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie“, wurde im heurigen Schuljahr erstmals ganzjährig ausgerichteter, fächerübergreifender Projektunterricht durchgeführt. Die beiden Fachlehrer Egon Rubatscher (Organische Chemie) und Stefan Mair (Umweltphysik) betreuten mehrere Kleingruppen in der Ausarbeitung von Themen, welche die Schüler/innen selbst definiert hatten. Am Beginn des Schuljahres erhielten die Schüler/innen eine Einführung in grundlegende Aspekte der Organisation und Dokumentation von Projekten. Im Laufe des Schuljahres arbeiteten sie in verschiedenen Klassenräumen und Labors an den Kleinprojekten. Sie mussten u.a. laufend Projektberichte verfassen und abgeben. Am 13. Juni 2019 werden sie ihre Projekte im Rahmen eines Schulfestes der Schulgemeinschaft präsentieren.

Inhaltlich gesehen, haben sich die Schüler/innen auf folgende Themen geeinigt:

1. Materialprüfung von Steigeisen (in Zusammenarbeit mit der Klasse 5MaA und der Firma Salewa)
2. Wasserstoffspeicherung (in Zusammenarbeit mit der Firma Sinter Metals)
3. Entwicklung eines Powerriegels
4. Bionik im Haus (in Zusammenarbeit mit der Klimahausagentur Südtirol und den Universitäten Innsbruck und Helsinki)
5. Auswirkungen von Medikamenten auf die Umwelt
6. Produktion von biologisch abbaubaren Kaffeebechern
7. Produktion von Biodiesel aus Zuckerrüben

Einige der genannten Projekte wurden durch finanzielle Zuwendungen belohnt. So wurde ein Forschungsantrag an die Firma Salewa mit einem Betrag von 5.000 Euro genehmigt. Für das Projekt „Bionik im Haus“ wurden 2.500 Euro Preisgeld zur Verfügung gestellt.

Das Hauptziel dieser Initiative ist es, ganzheitliches und handlungsorientiertes Lernen zu fördern und die Schüler/innen auf eine Arbeitswelt vorzubereiten, in der projektbasiertes Arbeiten ganz normaler Alltag ist.

Mathematische Modellierungstage

am 20.05.2019

Am Mittwoch, 08.05.2019 und Donnerstag, 09.05.2019 fanden an der TFO Bruneck fächerübergreifende Mathematische Modellierungstage statt. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 2B und 2D beschäftigten sich in Kleingruppen mit der Errichtung eines Windparks, mit der Säuberung der Meere von Plastik, der Preisgestaltung von Softdrinks, der Suche nach einer Formel für das Glück und der Kommunikation in Notfällen am Berg. Die Mathematischen Modellierungstage wurden von Lehrpersonen der Fächer Mathematik, Physik und Biologie gemeinsam organisiert. Ursula Obwegs, Matthias Tasser, Maximilian Gartner und Stefan Mair waren für das Projekt verantwortlich.

Lehrausgang

am 15.05.2019

Die Klasse 3MaA hat am Dienstag, den 14.05.2019 das Smart Mini Factory Lab an der Freien Universität Bozen besucht. Ein Mitarbeiterteam rund um Projektleiter Dr. Erwin Rauch führte die Brunecker Schüler durch das Labor und berichtete über aktuelle Forschungsprojekte. Durch praktische Vorführungen wurde den Schülern ein Einblick in das Thema Industrie 4.0 und die damit verbundenen Zukunftstechnologien vermittelt. Die Begleitpersonen waren Prof. Martin Niederkofler und Prof. Andreas Weber.

Südtiroler Chemieolympiade

am 08.05.2019

Am Donnerstag, 2. Mai fand in der Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal in Tramin der Südtiroler Landeswettbewerb der Österreichischen Chemieolympiade statt. 18 talentierte Schüler/innen aus sieben Oberschulen des Landes, allesamt Gymnasien und Technologische Fachoberschulen, nahmen daran teil. Betreut wurden die jungen Chemietalente von der Landeskoordinatorin der Chemieolympiade, Roswitha Maurer, und den Kursleitern der jeweiligen Schulen.

Der erste Platz der Südtiroler Chemieolympiade ging dieses Jahr zum dritten Mal in Folge an Melanie Kiem vom Realgymnasium „Albert Einstein“ Meran. Sie wird Südtirol beim Bundeswettbewerb der Österreichischen Chemieolympiade vom 17. Mai bis 1. Juni 2019 in Baden in Niederösterreich vertreten. Mit einer Wildcard ist auch Tobias Weger, ein Schüler der Klasse 4Ch der TFO Bruneck, beim Bundeswettbewerb mit dabei.

Zu Besuch in der „Goldenen Stadt“

am 06.05.2019

Die Klasse 5ElA hat in der Zeit zwischen Dienstag, 30. April und Freitag, 3. Mai eine Reise nach Prag unternommen und vier erlebnisreiche Tage gemeinsam verbracht. Auf dem Weg in die geschichtsträchtige Hauptstadt von Tschechien machte die Brunecker Reisegruppe einen ersten Zwischenstopp in Nürnberg, um das NS-Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände zu besichtigen. Die Führung wurde von einer Historikerin des Vereins „Geschichte für Alle“ durchgeführt und bot einen sehr guten Einblick in ein regionalgeschichtlich sehr interessantes Thema. Am frühen Abend kam die Reisegruppe in Prag an.

Am Mittwochvormittag stand eine dreistündige Führung durch die Prager Altstadt auf dem Programm. Frau Dr. Renata Mynářová führte die insgesamt 22 Schüler und ihre Begleitpersonen, Martin Niederkofler und Günther Walder, vom Wenzelsplatz ausgehend durch die Prager Innenstadt, wobei sie den Schwerpunkt auf mittelalterliche, neuzeitliche und auch zeitgeschichtliche Aspekte der Stadtgeschichte legte. Das St. Wenzels-Denkmal, die Franziskanerkirche St. Maria Schnee, der Wallenstein Garten und die Stelle auf dem Wenzelsplatz, auf welcher der tschechoslowakische Student Jan Palach aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings durch die sowjetischen Truppen sich selbst getötet hatte, bildeten einige der zahlreichen Höhepunkte einer schülergerechten Stadtführung. Am Nachmittag nutzten viele Schüler die Möglichkeit, die freie Zeit mit dem Besuch des Prager Zoos zu überbrücken, bevor sich die Klasse am Abend an der Karlsbrücke traf und in das Prager Nachtleben eintauchte.

Am Donnerstagvormittag stand abermals eine historische Führung mit Frau Dr. Renata Mynářová auf dem Programm. Das Ziel war dieses Mal die Prager Burg. Die großen Touristenmassen, welche sich auf dem Burggelände bewegten, waren sehr beeindruckend, ebenso wie die Wachablöse um die Mittagsstunde mit dem dazugehörigen militärischen Zeremoniell. Am späten Nachmittag traf sich die Klasse 5ElA zu einer Führung in der Brauerei Staropramen. Die Brauerei ist mit einem Ausstoß von über 3 Millionen Hektolitern Bier pro Jahr aktuell die zweitgrößte tschechische Brauerei. Nach einer interessanten, zur Gänze multimedial gestalteten Führung genossen Schüler und Begleitpersonen verschiedene Sorten dieser weltweit sehr bekannten Biermarke. Der gemeinsame Abschluss der zwei Tage in Prag wurde spätabends in der mehrstöckigen Diskothek Karlovy Lazne direkt neben dem Karlstor ausgiebig gefeiert.

Auf der Rückreise nach Bruneck machte die Reisegruppe in der Altstadt von Regensburg einen kurzen Zwischenstopp, um dort zu Mittag zu essen. Eine kleine Gruppe traf sich mit Andreas Gasteiger, einem ehemaligen Schüler der TFO Bruneck, Fachrichtung Maschinenbau, welcher derzeit an der Musikhochschule Regensburg Kirchenmusik studiert. Am frühen Abend kam die Reisegruppe in Bruneck an, mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck, welche die Schüler noch lange an ihre gemeinsame Zeit an der TFO Bruneck erinnern wird.

Technische Ausbildung nach europäischen Standards

am 12.04.2019

Seit Jänner 2019 ist die TFO Bruneck ein anerkanntes Schulungszentrum für den Europäischen Computerführerschein ECDL sowie für das KNX-Gebäudeautomationssystem.

Alle Schüler/innen der 1. Klassen werden im Informatikunterricht auf die Prüfungen des Europäischen Computerführerscheins ECDL vorbereitet. Der ECDL ist ein weltweit anerkanntes Zertifikat, mit dem man wichtige Grundfertigkeiten am Computer nachweisen kann. Die Vorbereitung auf die vier Prüfungen des ECDL-Grundkurses wird für alle Schüler/innen im Unterricht vorgenommen. Die Teilnahme an den Prüfungen ist freiwillig. Seit Jänner 2019 können, dank der Initiative der Fachlehrer/innen Ingrid Lang, Philipp Egger und Manuel Niederkofler, die Prüfungen in einem zertifizierten Computerraum direkt an der Schule stattfinden.

Seit Jahresbeginn ist die TFO Bruneck auch ein von der KNX Association anerkanntes Schulungszentrum für das KNX-Gebäudeautomationssystem. Martin Niederkofler und Manuel Niederkofler, Fachlehrer der Fachrichtung Elektrotechnik, haben sich beim Unternehmen E-Necker in Wien zu Schulungsleitern ausbilden lassen und sich darum gekümmert, dass die Schullabors mit der erforderlichen Hard- und Software ausgestattet wurden. Die Schüler/innen der Klassen 4ElA und 4ElB, Fachrichtung Elektrotechnik, absolvieren schulintern im Rahmen des Faches „Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer System“ (TPS) die KNX-Grundausbildung und können diese mit Prüfungen in Theorie und Praxis abschließen. Damit verfügen sie über grundlegende Kenntnisse im Bereich der Haus- und Installationstechnik, welche aktuell hauptsächlich in öffentlichen Gebäuden Verwendung findet. Mithilfe von KNX-Automationssystemen werden beispielsweise Leuchtkörper sowie Alarm-, Heizungs- und Jalousieanlagen über Fernbedienung durch ein Smartphone gesteuert. Mit dieser Technik können u.a. die Einbruchsicherheit gesteigert und das Energiemanagement deutlich verbessert werden.

Konsum-Kompass

am 08.04.2019

Die Klasse 1B machte am Freitag, dem 05.04.2019 eine „Orientierungsreise“ durch die Warenangebote von Supermärkten und Geschäften. Frau Katya Waldboth von der Landesagentur für Umwelt wollte die Schüler zum Nachdenken einladen und ihnen das eigene Konsumverhalten bewusst machen. Dabei sei es sehr wichtig, so die Referentin, die Etiketten auf den Verpackungen der Produkte gut zu lesen und dabei Informationen über die Herkunft der Lebensmittel, den Ort der Herstellung und eventuelle Zertifizierungen (fair, biologisch u.a.) zu bekommen.

Ein Workshop, der zeigt, dass die Globalisierung von Handels- und Produktionswegen bis in unseren Warenkorb geht und dass wir als Konsumenten durch unseren Einkauf auch ein Stück Verantwortung tragen für gerechte Entlohnung von Arbeit und Umweltschutz. 

Nanotechnik und Starkstrom live

am 03.04.2019

Die Klassen 2A, 2B und 2E besuchten Anfang März das Deutsche Museum in München. In zwei getrennten Führungen konnten die Schüler zahlreiche praktische Anwendungen der Nanotechnik kennen lernen. Sie konnten eine magische Glaswand bestaunen, unter „augmented reality“ einen Mondspaziergang machen, einen Blick durch das Fenster auf das Europäische Patentamt werfen; außerdem wurde ihnen erklärt, wie Firmen mit Saatgutpatentierungen umgehen. Die Schüler wurden über den Gecko-Effekt und über Damaszenerstahl aufgeklärt. Unter dem Lichtmikroskop konnten sie auftauende Bärtierchen bestaunen. Sie erfuhren u.a. auch, warum gute Sportbekleidung nicht stinkt. Besonders beeindruckend waren auch die Vorführungen zur Starkstromtechnik: Blitze, begleitet von ohrenbetäubendem Krach, fuhren, in geringer Entfernung zum staunenden Publikum, in elektrische Leitungen. Auch das Phänomen des faradayschen Käfigs, in den sich eine Vorführdame gesetzt hatte, konnte bestaunt werden.

Eine Fülle von Einblicken in neue Welten, die vielleicht den Forschergeist des einen oder anderen befeuert haben.

Elternsprechtag

am 26.03.2019

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler*innen!

Am Donnerstag, 28. März 2019, findet von 10.00 – 12.30 Uhr und von 14.00 – 16.30 Uhr der zweite Elternsprechtag des laufenden Schuljahres statt. Alle Eltern sind herzlich eingeladen, diese Gelegenheit zur Aussprache mit den Fachlehrern über Lernfortschritte und schulisches Verhalten ihrer Kinder zu nutzen.

An diesem Tag besteht die Möglichkeit, ein Treffen mit dem Ausbildungs-, Studien- und Berufsberater, Herrn Auer Reinhard, zu vereinbaren. Er steht nach Vormerkung für Oberstufenberatung (Zielgruppe 4.+5. Klassen) und für diesbezügliche Themen (Hochschulstudium, postmaturäre Ausbildungen, Arbeitssuche für OS-Abgänger, Zwischenlösungen, usw.) zur Verfügung. Ebenso wird Herr Costabiei Giorgio vom Arbeitsvermittlungszentrum Bruneck nachmittags von 14.30-16.00 Uhr für Fragen zu Sommerjobs zur Verfügung stehen.