Aktuell

Betriebspraktika

17.01.2022

Im Zeitraum vom 17. bis 28. Jänner 2022 absolvieren alle Maturant*innen der TFO Bruneck ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Sie haben die Möglichkeit, sich selbstständig einen Betrieb auszuwählen, welcher den eigenen Interessen entspricht. In den Betrieben werden die Schüler*innen von eigens dafür namhaft gemachten Mitarbeiter*innen betreut. Auch auf Schulebene gibt es Tutor*innen, welche die Schüler*innen unterstützen und die verpflichtende Dokumentation der Praktika in Form eines Portfolios bewerten. Sämtliche bürokratische Angelegenheiten werden über die Schuldirektion bzw. das Schulsekretariat abgewickelt. Während Schüler*innen der Fachrichtung „Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie“ vielfach in Apotheken, Kläranlagen und Industriebetrieben unterschiedlicher Art einen Praktikumsplatz finden, sind Schüler*innen der Fachrichtungen „Maschinenbau, Mechatronik und Energie“ und „Elektronik und Elektrotechnik“ in Handwerksbetrieben, Industriebetrieben unterschiedlicher Art, Ingenieurbüros oder bei Seilbahnunternehmen tätig. Die Durchführung der Betriebspraktika stellt in Zeiten einer Pandemie, und nicht nur dann, eine besondere Herausforderung dar. Es braucht viel Idealismus und Flexibilität vonseiten aller Beteiligten. Die Schulführung der TFO Bruneck bedankt sich herzlich bei allen, die zum Gelingen dieses Großprojekts einen Beitrag leisten!


Sekretariat geschlossen

22.12.2021

Das Sekretariat bleibt vom 24.12.2021 bis 07.01.2022 geschlossen.


Coole Brieftaschen aus Schokoladenpapier

20.12.2021

Die Klasse 2A der Technologischen Fachoberschule Bruneck hat sich heuer im Kontext des Themas „Biotechnologische Herstellung von Schokolade“ unter anderem mit der Agenda 2030 beschäftigt. Dabei haben sich die Schüler*innen Gedanken darüber gemacht, welche Initiativen sie selbst starten könnten, um eine nachhaltigere Zukunft mitzugestalten. Ihnen wurde bewusst, wie viel Papiermüll wir Menschen im Alltag produzieren, und dass wir wieder anfangen müssen, in Kreisläufen zu denken. Das war der Startpunkt für die Projektidee zum „Upcyceln von Schokoladenpapier“. Die Schüler*innen haben gebrauchtes Schokoladenpapier wiederverwendet, indem sie es zu Brieftaschen und Federmäppchen weiterverarbeitet haben. Die Schokoladenfirma Vivani, die Schokolade produziert, hat der Klasse 50 Schokoladen gratis zur Verfügung gestellt. Die Schüler*innen haben sich für diese Firma entschieden, da sie faire und nachhaltige Schokolade produziert und das Schokoladenpapier ein sehr nettes Design aufweist. Genäht wurden die Brieftaschen an der Mittelschule Röd. Die Endprodukte wurden in der Vorweihnachtszeit in der Stadt und in der Schule gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Die Einnahmen, welche die Schüler*innen dabei erzielt haben, wollen sie den Müllkindern in Indien bzw. dem “Verein Prem Prasad EO“ spenden. Das Geld ist gedacht als Starthilfe für eine bessere Zukunft. Außerdem wollen sie den Müllkindern in Indien ihre Idee „spenden“, Produkte aus Müll herzustellen und diese zu verkaufen. Die Klasse 2A bedankt sich herzlich bei der Firma Vivani und bei der Mittelschule Röd. Auch danken möchte sie den am Projekt beteiligten Lehrpersonen. Sinner Carmen, Klasse 2A, TFO Bruneck


Betriebsbesichtigung

07.12.2021

Am Donnerstag, den 2. Dezember besuchte die Klasse 4Ch der Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie die Firma Intercable GmbH. Christian Amhof (Head of Advanced Quality Engineering), stellte das Unternehmen vor. Anschließend wurde von Stefan Pörnbacher (Abgänger der TFO Bruneck, FR Chemie) und Theodor Guggenberger (Head of Advanced Quality Engineering – Laboratory) die Arbeitsweise und das Qualitätsmanagement des Unternehmens vorgestellt. Im Anschluss wurden der Klasse die Produktion und die jeweiligen Qualitätslabore gezeigt.  In einem weiteren Schritt wird das Unternehmen gemeinsam mit den Schülern eine künstliche Bewitterung an einem Holzstück, welches mit Biokunststoff-Einsätzen versehen ist, durchführen. Die Ergebnisse der Bewitterung werden für das Projekt „Biokunststoffe“, welches die Klasse gemeinsam mit der Firma Nordpan GmbH erarbeitet, ausgewertet. Die Intercable GmbH wurde 1972 von Herbert Mutschlechner gegründet. Intercable ist seit der Gründung fest mit dem Standort Bruneck/Südtirol verwurzelt. Dem Familienunternehmen ist es seither gelungen, eine bedeutende Position am internationalen Markt einzunehmen. Es zählt heute zu den wichtigsten Kunststoffproduzenten im gesamten norditalienischen Raum. Als managementgeführtes Technologieunternehmen in zweiter Generation ist Intercable immer bereit, neue innovative Lösungen für den Kunden zu entwickeln. Das Produkt- und Leistungsspektrum ist breit gefächert: von der Entwicklung und Produktion von Werkzeugen und Verbindungsmaterial sowie neuen Lösungen für Hybrid- und E-Fahrzeuge bis hin zu Spezialwerkzeugen für die Energieverteilung.   Die Firmen Intercable GmbH und NORDPAN RUBNER sind Mitglied und aktive Unterstützer des TFO-Fördervereins. Der TFO-Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt, Schulangelegenheiten ideell und materiell zu fördern.


ECDL-Prüfungen

02.12.2021

Die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen werden im Rahmen des Informatik-Unterrichts auf die Prüfungen des Europäischen Computerführerscheins (ECDL) vorbereitet. Der ECDL ist ein weltweit anerkanntes Zertifikat, mit dem man wichtige Grundfertigkeiten am Computer nachweisen kann. Die Vorbereitung auf die vier Prüfungen des ECDL Base wird für alle Schüler*innen gleichermaßen im Unterricht vorgenommen. Die Teilnahme an den Prüfungen, welche direkt an der TFO Bruneck abgelegt werden können, ist freiwillig.   Die vier Prüfungen werden auf vier Termine während des aktuellen Schuljahrs verteilt, wobei die erste Prüfung voraussichtlich schon im Dezember stattfindet. Die Prüfungen finden während des Informatik-Unterrichts im entsprechenden, eigens dafür zertifizierten Computerraum (EDV2) statt. Die genauen Prüfungstermine werden den Schüler*innen rechtzeitig bekannt gegeben und ins digitale Register eingetragen.


ESF-Projekt PowerCheck

18.11.2021

Berufsorientierung und Persönlichkeitsbildung im Fokus Manfred Schweigkofler und sein Team arbeiten mit großer Passion. Sie helfen jungen Erwachsenen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren bei der Suche nach Form und Orientierung in ihrem Arbeits-Leben. In mehrtägigen Workshops werden Kindheitsträume neu geweckt, Talente entdeckt und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Mehrere Klassen der TFO Bruneck nehmen aktuell daran teil. Schulintern wird das ESF-Projekt von Prof. Markus Huber koordiniert. Die Workshops sind sehr abwechslungsreich gestaltet, wobei kreative Inputs, Fragebögen, Selbsttests, praktische Beispiele u.v.m. eine wichtige Rolle spielen.   Manfred Schweigkofler (Team PowerCheck) Wer bin ich? Ein Motivator bzw. Begeisterer. Ich versuche es… Was kann ich? Ich habe viele Ideen… Wie denke ich? Lateral, in viele Richtungen… Welche Fähigkeiten habe ich? Planen, leiten, konzipieren, unterrichten, unterhalten, bewerten, organisieren, Komplexes einfach aufbereiten…   Gabriel, Janic, Jonas, Maximilian (Workshop-Teilnehmer, Klasse 2B) Wer sind wir? Schüler der TFO Bruneck… Was können wir? Jeder etwas anderes. Wir sind „einmalig“… Wie denken wir? Logisch, kreativ, kompliziert, pragmatisch... Welche Fähigkeiten haben wir? Technische Fähigkeiten, teilweise auch künstlerische Fähigkeiten. Wir sind neugierig, haben Interesse an Forschung, denken unternehmerisch…


Beeindruckendes medizintechnisches Know-how

29.10.2021

Am Freitag, 29. Oktober war die Klasse 5MaA der TFO Bruneck bei der Firma Zirkonzahn zu Gast. Besichtigt wurden die Standorte Molaris 1 und Molaris 2 in Mühlen, sowie Premolaris in Sand in Taufers.

Nach einer Einführung durch Daniel Niederegger von der Personalabteilung der Firma Zirkonzahn gaben Manuel Hellweger, Armin Silginer und Andreas Rauchenbichler, allesamt Abgänger der GOB/TFO Bruneck und heute führende Mitarbeiter in der Firma Zirkonzahn, in beeindruckender Art und Weise Einblicke in den hochmodernen und hochspezialisierten Zahntechnik-Betrieb aus dem Tauferer Ahrntal. Im Rahmen der Führung wurden auch die Inhalte eines Schulprojekts grob skizziert, welches im Laufe der nächsten Monate in Zusammenarbeit zwischen TFO Bruneck und Zirkonzahn realisiert werden soll. Es geht dabei um Ideen für die Produktion von Frästeilen aus Zirkon, welche in den hochmodernen Fräsmaschinen der Firma Zirkonzahn zum Einsatz kommen sollen. Damit können die Schüler/innen aus Bruneck möglicherweise einen kleinen Beitrag für die Entwicklung von Fräsmaschinen eines weltweit erfolgreichen Südtiroler Unternehmens leisten.


„Gut gemacht!“, „Weiter so!“

25.10.2021

„Olé“ bedeutet auf Spanisch „Gut gemacht!“, „Weiter so!“ An der TFO Bruneck steht Olé auch für Offenes Lernen in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch/Geschichte und Italienisch in zwei ersten Klassen (1C, 1D), sowie in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch/Geschichte in zwei zweiten Klassen (2C, 2D).  Hinter diesen Unterrichtmethoden stehen ganz konkrete didaktische und pädagogische Grundideen, welche sich eine Arbeitsgruppe von Lehrpersonen stark zu Herzen nimmt, konkret umsetzt und fortlaufend weiterentwickelt. Dazu gehören: Barbara Höll (Englisch), Caterina Candido (Italienisch), Heidi Ebenkofler (Deutsch/Geschichte), Petra Mair (Englisch), Lioba Koenen (Deutsch/Geschichte), Maria Luise Kreithner (Deutsch/Geschichte), Maria Pia De Martin (Italienisch), Maximilian Gartner (Mathematik, Leiter der Arbeitsgruppe), Thomas Lanzinger (Deutsch/Geschichte) und Ursula Obwegs (Mathematik). Die stundenplantechnischen Voraussetzungen für dieses Projekt wurden vor Beginn des neuen Schuljahrs durch das Stundenplan-Team der TFO Bruneck, bestehend aus den Lehrpersonen Lukas Notdurfter und Tobias Steidl sowie Direktor Siegfried Schrott, geschaffen.


Schüler- und Elternrat - Theorie und Praxis...

14.10.2021

Am Donnerstag, 14. Oktober 2021 findet an der TFO Bruneck eine Schülerrats- und eine Elternratssitzung statt. Zu diesem Anlass beantwortet der Direktor der TFO Bruneck, Dr. Siegfried Schrott, einige Fragen. Was sind aktuell die Themen, welche in Schüler- und Elternratssitzungen diskutiert werden?  Die Corona-Pandemie und der Umgang damit ist derzeit das bestimmende Thema. Während im letzten Schuljahr die Unterrichtsorganisation insgesamt ganz stark im Vordergrund stand, sind es aktuell Fragen zum Umgang mit den Test- und Quarantäneregeln für Schulklassen. Ein Dauerthema sind, unter anderem bei den Schüler- und Elternvertretern der 1. Klassen, der Leistungsdruck und die damit verbundenen Ängste. Welche Antworten kann ein Schuldirektor als Vorsitzender der Sitzungen in diesem Zusammenhang geben? Ich bin überzeugt davon, dass eine offene Gesprächskultur zwischen den verschiedenen Akteuren einer Schulgemeinschaft die Basis für ein gelingendes Miteinander ist. Lehrpersonen und Direktor müssen sich dieser Herausforderung stellen, so gut sie es können. Ich bemühe mich im Rahmen der Sitzungen um eine kompakte Grundinformation und möglichst viel Freiraum für Diskussion. Inwieweit haben Schüler- und Elternvertreter/innen einen Einfluss auf die Schulentwicklung? Eine positive Gesprächskultur fördert ein gutes Schulklima. Und in dieser Hinsicht kann ich sagen, dass die Schulgemeinschaft der TFO Bruneck im Großen und Ganzen gut funktioniert. Schüler/innen und Lehrpersonen bemühen sich tagtäglich mit viel Engagement darum, Konflikte und Probleme zu lösen. Engagierte Elternvertreter/innen in den Klassenräten tragen durch ihre Bemühungen um eine gelungene Kommunikation unter allen Eltern wesentlich dazu bei, dass Bildungsarbeit gelingt. Allerdings gibt es auch eine große Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Theorie und Praxis. Können Sie das bitte erklären? Im Gesetz steht unter anderem: Der Elternrat erarbeitet Vorschläge und Gutachten für die Planung und Organisation des Schulbetriebes. Er macht Vorschläge zur Elternarbeit und Elternfortbildung sowie zur Zusammenarbeit "Schule - Elternhaus". Und weiters: „Der Schülerrat erarbeitet Vorschläge und Gutachten für Planung und Organisation des Schulbetriebes. Er erarbeitet ein eigenes Jahresprogramm und legt es zur Genehmigung dem Schulrat vor.“ In der Praxis sind wir von diesem Ideal weit entfernt. In der Regel gibt es nur ein bis zwei Schülerrat- und Elternrat-Sitzungen pro Jahr. Vielfach müssen Eltern regelrecht gebeten werden, das Amt eines Elternvertreters, einer Elternvertreterin zu übernehmen – und das aus verschiedensten Gründen. Nicht selten übernehmen Lehrpersonen diese Aufgabe. Und das ist nicht immer ideal, denn es ist mitunter schwierig, die berufliche Rolle einer Lehrperson von der Elternrolle zu trennen. Die Mitbestimmungsgremien Schüler- und Elternrat haben ausschließlich beratende Funktion. Seit der Autonomie der Schule hat sich der Aufbau der Schule grundlegend verändert. Die Gesetzgebung hinkt stark hinterher. In anderen Worten: Es wäre höchst an der Zeit, die Gesetze bezüglich der Mitbestimmungsgremien auf einen aktuellen, zeitgemäßen Stand zu bringen.   Interview: Günther Walder


Projektarbeit

14.10.2021

Am Donnerstag, 7. Oktober waren einige Vertreter der Firma Zirkonzahn an der TFO Bruneck zu Gast, um ein Vorgespräch bezüglich einer Zusammenarbeit mit der Klasse 5MaA, Fachrichtung Maschinenbau, zu führen. Am Freitag, 29. Oktober werden Manuel Hellweger und Armin Silginer von der Firma Zirkonzahn im Rahmen einer Betriebsbesichtigung für die Klasse 5MaA einige konkrete Projektideen zur Diskussion stellen. Im Bild v.r.n.l.: Prof. Egon Niederkofler, Manuel Hellweger, Armin Silginer und Daniel Niederegger


Meldung von Gastschülern

12.10.2021

Die Meldung von Gastschülern erfolgt über das Sekretariat.


Ein Bioreaktor für schulische Zwecke

04.10.2021

Die Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie der TFO Bruneck hat einen LAMBDA MINIFOR - Bioreaktor und Laborfermenter angekauft. Ein Bioreaktor, häufig auch als Fermenter bezeichnet, ist ein Behälter, in dem Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze oder Algen unter optimalen Bedingungen kultiviert (auch: fermentiert) werden können, um entweder die Zellen selbst, Teile von ihnen oder eines ihrer Stoffwechselprodukte zu gewinnen. Der Betrieb eines Bioreaktors ist eine Anwendung der Biotechnologie, die biologische Prozesse (Biokonversion, Biokatalyse) in technischen Einrichtungen nutzt bzw. nutzbar macht. Mikroorganismen spielen in der Lebensmittelherstellung eine wichtige Rolle: Seit Urzeiten werden sie zur Herstellung von Brot, Bier, Essig und Wein eingesetzt. Mikroorganismen werden jedoch auch im großtechnischen Maßstab in Fermentern zur Stoffproduktion eingesetzt – nicht nur für den Lebensmittelbereich und die Futtermittelindustrie, sondern auch in der Kosmetikindustrie und in der Medizin.


Elternabende

21.09.2021

Von Dienstag, 21. September bis Donnerstag, 23. September 2021 finden die Elternabende für die 1. Klassen der TFO Bruneck statt. Nach einer kurzen Einführung durch den Direktor der Schule, Dr. Siegfried Schrott, werden die Eltern der Erstklassler/innen von den jeweiligen Kernklassenräten über verschiedene organisatorische Aspekte des Schullebens informiert, wie zum Beispiel: allgemeine Klassensituation, Lernanforderungen und Lernhilfen, digitales Register, verschiedene Aspekte der Bewertung, Absenzenregelung und Organisation der Sprechstunden. Am Ende der Sitzungen werden die Elternvertreter/innen für den Klassen- und Elternrat gewählt.


Klassenfotos „made by“ TFO Bruneck

21.09.2021

Seit dem Schuljahr 2020/2021 wird die Fotoaktion an der TFO Bruneck schulintern durchgeführt. Fotografiert werden Schüler/innen aller Klassen (in Einzel- und Klassenporträts), aber auch Lehrpersonen sowie Schul- und Verwaltungspersonal. Die verschiedenen Klassenfotos werden auf der Schulhomepage veröffentlicht, während die Einzelporträts der Schüler/innen den Lehrpersonen als „Orientierung“ für den Unterricht dienen. Ganz nebenbei wird durch die Fotoaktion auch ein wichtiger Beitrag für die Schulchronik geleistet. Nachdem man jahrelang auf die Dienstleistungen von Foto Sulzer aus Salzburg zurückgreifen konnte, hat sich das coronabedingt nun geändert. Um aus der Not eine Tugend zu machen, hat sich ein Team von Lehrpersonen der TFO Bruneck gefunden, welches diese Aufgabe übernommen hat. Dazu gehören: Andreas Gasteiger, Hubert Alexander Zingerle, Ursula Hofer und Lukas Notdurfter. Die technische Ausrüstung wurde vom Amt für audiovisuelle Medien leihweise zur Verfügung gestellt. Foto: Fotograf Andreas Gasteiger und Lehrperson Ilaria Beato


Schule anno dazumal…

20.09.2021

Am Montag, 20. September ist die Klasse 5ElA mit den Lehrpersonen Martin Niederkofler und Gerhard Hilber von Uttenheim aus hinauf nach Lanebach zur Bergschule gewandert. Diese Bergschule ist inzwischen ein Museum. Ein Zitat aus der Webseite: „Der Weg nach oben zählt zu den unwegsamsten und steilsten im ganzen Land, deshalb ist diese Wanderung nur für gut ausgerüstete und gut geübte Bergwanderer mit Kondition geeignet.“  Martin Niederkofler berichtet: „Wir haben die Bergschule besichtigt. Von der Schule sind wir weiter zur „Wechselebene“ gewandert, und von dort zurück nach Uttenheim. Der Weg war steil, anstrengend, mühsam, aber er hat sich wirklich gelohnt.“


In der freien Natur...

14.09.2021

Am Dienstag, 14. September haben zahlreiche 1. und 3. Klassen der TFO Bruneck einen Herbstwandertag gemacht. Dabei wurden Ziele im Raum Pustertal ausgesucht. Diese Aktion hat an unserer Schule Tradition und dient vor allem der Stärkung der Klassengemeinschaft. Wandern und andere sportliche Aktivitäten fördern zudem die physische Gesundheit aller Beteiligten. Wie schon ein Sprichwort sagt: „Bewegung hält Körper, Geist und Seele zusammen“.


Neu an der Schule…

07.09.2021

An der TFO Bruneck gibt es heuer insgesamt sieben 1. Klassen. Um den Schülern und Schülerinnen die ersten Schritte in ihre neue Schule zu erleichtern, wird seit mehreren Jahren am 2. Schultag ein Einführungstag in offener Form gestaltet. Kernteams aus jeweils drei Lehrpersonen können dabei auf unterschiedliche Module zurückgreifen, die von verschiedenen Fachgruppen angeboten werden. Heuer waren dies Angebote der AG Arbeitssicherheit, der AG Bibliothek, eines Team von Lehrpersonen für Bewegung und Sport, der Fachgruppe Informatik sowie von Vertretern der Fachgruppen Physik und Biologie/Chemie. Kennenlernspiele und Impulse zum Thema Lerntechniken waren Teil des reichhaltigen Angebots. Wir wünschen allen Erstklasslern eine gute Zeit an unserer Schule, viel Freude und Erfolg! Foto: Info-Veranstaltung zum Thema Arbeitssicherheit mit Edmund Volgger


Nachholprüfungen: Übersicht

16.08.2021

An den Tagen Donnerstag 26.08.2021, Freitag 27.08.2021 und Montag 30.08.2021 finden die Nachholprüfungen statt. In den Tabellen in der Anlage sind die Zeitpläne für die schriftlichen und mündlichen Prüfungen zu finden. Jeder betroffene Schüler, jede betroffene Schülerin wird den individuellen Zeitplan über MS - TEAMS erhalten.   https://www.tfo-bruneck.it/wp-content/uploads/2021/08/Uebersicht-Nachholpruefung-Schueler_innen.pdf


Wichtig: Abo+ rechtzeitig erneuern!

11.08.2021

https://news.provinz.bz.it/de/news/neues-schuljahr-abo-fruhzeitig-erneuern


Sommeröffnungszeiten des Sekretariats

29.06.2021

In der Zeit vom 05.07. bis 20.08.2021 bleibt das Sekretariat von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr für den Parteienverkehr geöffnet. Ab 23.08.2021 sind wir wieder ganztägig für Sie da.


Einteilung der Aufholkurse

11.06.2021

Die Kurse für die Aufholmaßnahmen starten am Montag, den 14.06.2021. Sie werden nach unten angeführter Einteilung täglich von Montag bis Donnertag (4 Einheiten) stattfinden. Einteilung der Aufholkurse


Fächerübergreifende Lernangebote

09.06.2021

Ein besonderes Schuljahr klingt mit besonderen Lernangeboten aus…. 7. bis 10. Juni 2021 Einige Ausschnitte (Fotos: siehe TFO Bruneck, Facebook) Klasse 1A: Gestaltung der Betonwände des Schulinnenhofs mit Mosaiken Betreuende Lehrpersonen: Brunner Mariska, Nössing Norbert, Plankensteiner Nicola, Winkler Monika Klasse 2D: Mehrsprachige Stadtführung Betreuende Lehrpersonen: Candido Caterina, Mair Petra, Walder Günther Klasse 3Ch: Projekt „Flüssiges Holz“ – in Zusammenarbeit mit der Firma Nordpan Betreuende Lehrpersonen: Rubatscher Egon, Spitaler Nikolaus, Steidl Tobias Klasse 3ElA: Funktechnologie Betreuende Lehrpersonen: Schneider Sabine, Stricker Max Klasse 4ElA: Elektronische Zeitmessung für das Fach Bewegung und Sport Klasse 4ElA: LED-Globus Betreuende Lehrpersonen: Hilber Gerhard, Laner Lukas, Niederkofler Martin Klasse 4MaB: Praktische Übungen im Technologielabor Betreuende Lehrpersonen: Huber Markus, Zingerle Hubert


Erfassung des Klimawandels

07.06.2021

Am Freitag, den 4. Juni 2021 hatte die Klasse 3Ch, Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie, die Möglichkeit, mithilfe von Satellitendaten der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in die Thematik der Erdbeobachtung einzutauchen. Mittels verschiedener Vorträge des Referenten Dr. Philipp Rastner, Mitarbeiter der Universität Zürich, erhielten die Schüler/innen eine Einführung in die Prozessierung von Fernerkundungsdaten zum Thema Gletscher, Schnee und Eis. In einem Workshop hatten die Schüler/innen dann die Möglichkeit, sich mit den Prozessierungsschritten zur Kartierung von Gletschern aus verschiedenen Zeiträumen vertraut zu machen und somit eigenständig den Gletscherrückgang quantitativ zu berechnen. Gebirge stellen Ressourcen-, Lebens- und Erholungsräume dar, die sensibel auf äußere Einflüsse, wie den Klimawandel oder andere Umwelteinflüsse reagieren. Im Gegensatz zu konventionellen, punktuellen Erfassungsmethoden direkt im Gelände, ermöglicht Fernerkundung die berührungsfreie und großräumige Erkundung durch flugzeug- und satellitengestützte Sensoren. Die Fernerkundung nutzt, neben dem sichtbaren Licht, auch Wellenbereiche, die jenseits der Wahrnehmung des menschlichen Auges liegen, wie mittleres Infrarot, thermale Strahlung und Mikrowellen. Somit können zusätzliche Informationen der Erdoberfläche, wie Schnee, sowie Eis und Firn, intensive oder extensiv genutzte Wiesen, Laub und/oder Nadelwald unterschieden werden. Die Fernerkundung kann somit einen vielversprechenden Beitrag bei der Erfassung des Klimawandels in Gebirgsräumen leisten.


Lebensmittelanalytik

01.06.2021

Aufgabenstellung Mehrere Schüler der Klassen 5ChA und 5ChB, und zwar Alex Kögler, Armin Gamper, David Sotsas, Elias Seeber, Hannes Totmoser, Marco Rapuano, Simon Tolpeit, Max Rabensteiner, Paolo D‘ Anzeris, Markus Niederbacher und Walter Complojer, haben den Auftrag bekommen, die Schokolade des in Südtirol ansässigen Unternehmens Karuna qualitativ sowie quantitativ zu analysieren. Ziel des Projekts war die Bestimmung der Inhaltsstoffe von qualitativ hochwertiger, handwerklich hergestellter Schokolade. Betreut wurde das Projekt durch die Lehrpersonen Steidl Tobias und Rubatscher Egon. Armin Untersteiner ist der einzige Chocolatier in Südtirol. Seine Firma, Karuna Chocholate, stellt Edelschokolade her. Er hat mit seinen Kreationen weltweit schon viele internationale Wettbewerbe und Preise gewonnen. Neben der hohen Qualität verfügt das Unternehmen über eine außergewöhnlich große Transparenz bezüglich der Herkunft der Rohstoffe, wie Kakaobohnen und Kakaobutter. NIR-Analyse Die NIR- Analyse ist für Schokolade sehr gut geeignet. Es können viele Parameter in kurzer Zeit damit bestimmt werden. Dazu gehören der Kohlenhydrat-, der Fett-, der Protein- und der Energiegehalt, die Feuchtigkeit u.a. NIR ist die Abkürzung für Nahinfrarot. Die Nahinfrarot-Spektroskopie ist eine physikalische Methode zur zerstörungsfreien Bestimmung meist organischer Molekülverbindungen. Die NIR-Spektroskopie arbeitet mit Licht zwischen ca. 800 und 2.500 Nanometern Wellenlänge und liegt damit zwischen dem sichtbaren Spektralbereich (VIS) und dem mittleren Infrarot (IR). Hintergründe Als Hernan Cortez im Jahr 1528 die halbe Welt umsegelte, brachte er aus der neuen Welt die ersten Kakaobohnen nach Europa. Zu Anfang nur ein Highlight für die Reichen und Wohlhabenden, bahnte sich der Kakao seinen Weg in die Breite Gesellschaft. Wenn wir heute den Supermarkt besuchen, stehen wir vor einer unzählbaren Menge an Tafeln Schokolade. Mit all den verschiedenen Marken, Geschmacksrichtungen, Preisen und Varianten verliert man schon mal leicht die Übersicht. Schokolade ist ein Genuss, den sich jeder leisten kann, sie ist zur Massenware geworden. Aber Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Gerade bei großen Marken überwiegt der Geschmack die Qualität. Leider gibt es nur noch wenige Vertreter des fast ausgestorbenen Handwerks des Chocolatiers, eines Berufs so alt wie die Schokolade selbst.


Einblicke in den Praxisunterricht

28.05.2021

Die Schüler/innen der Klassen 5MaA und 5MaB, Fachrichtung Maschinenbau, haben vor kurzem ein Wettrennen mit selbstgebauten Modellfahrzeugen veranstaltet. Das Projekt „Gravity Car Race“ wurde in den Fächern Konstruktion und Technologie umgesetzt und von den Fachlehrpersonen Forer Horst und Rainer Matthias betreut. Das Hauptziel bestand in der Planung, Konstruktion und Fertigung eines Modellfahrzeugs, welches durch eine optimale Nutzung der potentiellen Energie eine möglichst lange Fahrstrecke zurücklegen kann.


Einblicke in den Praxisunterricht

27.05.2021

Schüler/innen der TFO Bruneck, Fachrichtung Elektronik und Elektrotechnik, setzen sich im Laufe des Trienniums mit Lerninhalten verschiedener Spezialfächer theoretisch und praktisch auseinander. Eines davon ist das Fach Automation. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Beschäftigung mit elektrischen und elektronischen Anlagen und Geräten und der Planung von automatischen Systemen. Die Klassen 3ElA und 4ElB haben sich im heurigen Schuljahr mit vielfältigen Themen praktisch auseinandergesetzt und dabei mit Arduino, Programmiersprache C++ gearbeitet. Betreut wurden sie von den Fachlehrpersonen Schneider Sabine, Voppichler Johannes und Laner Lukas. Klasse 3ElA: Elektropneumatik – Zylindersteuerung; Förderband – Bearbeitung eines Werkstücks; Steuerung einer Waschstraße Klasse 4ElB: Ansteuerung eines Motors mit Sterndreieckumschaltung (Simulation)


Gentechnik im Unterricht

13.05.2021

Die Maturaklassen der Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie haben im Unterricht die revolutionäre Gentechnik-Methode CRISPR/Cas9 kennengelernt. CRISPR/Cas9 - dieses merkwürdige Kürzel steht für ein neues Verfahren, um DNA-Bausteine im Erbgut so einfach und präzise zu verändern, wie es bis vor kurzem unvorstellbar war. Obwohl sie aus Bakterien stammt, funktioniert diese „Gen-Schere“ in nahezu allen lebenden Zellen und Organismen. Sie verspricht neue Therapien gegen Aids, Krebs und eine Reihe von Erbkrankheiten – aber auch neue Möglichkeiten bei der Züchtung von Pflanzen und Tieren. Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna, zwei Molekularbiologinnen, erhielten dafür den Chemie-Nobelpreis 2020. Bei diesem Versuch verwenden die Schüler die CRISPR-Cas9-Technologie, um das lacZ-Gen, das natürlicherweise auf dem Chromosom von E. coli Bakterien vorkommt, auszuschalten. Das lacZ-Gen ist für die Bildung eines blauen Pigmentes verantwortlich. Dieses Gen wird nun mit Hilfe von CRISPR/CAS9 ausgeschaltet und es entstehen farblose Kolonien. Moderner Biologieunterricht verlangt inzwischen weit mehr als das Abarbeiten fachlicher Inhalte. Das liegt unter anderem am rasant fortschreitenden Wissenszuwachs. Darüber hinaus ist es an der Schule für den Naturwissenschaftsunterricht zentral geworden, mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit dem Fachwissen umzugehen, das Diskutieren zu erproben, ethische Fragen zu stellen oder gesellschaftspolitische Diskussionen nachzuvollziehen. (Zitat aus: www.schule-und gentechnik.de)


Projekt „Flüssiges Holz“

01.04.2021

Kooperation der TFO Bruneck mit der Firma Nordpan Seit mehreren Jahren arbeitet die Technologische Fachoberschule Bruneck, Fachrichtung „Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie“, mit der Firma Nordpan zusammen. Nach den guten Erfahrungen der vergangenen Jahre ist die Firma Nordpan vor kurzem erneut an Egon Rubatscher, den Koordinator für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Arbeitswelt der TFO Bruneck, herangetreten, und hat ein neues Schülerprojekt zum Thema „Flüssiges Holz“ auf den Weg gebracht. Dabei handelt es sich um einen neuartigen, regenerativen Werkstoff auf Lignin-Basis, der - ähnlich wie Kunststoffe - mit normalen Spritzgussmaschinen verarbeitet werden kann und zur Korrektur von optischen Fehlstellen in Vollholzplatten eingesetzt werden soll. 24 Schüler*innen der 3. und 4. Klasse der Fachrichtung „Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie“ rund um die Projektleiter*innen Michael Berteotti, Sophia Stoll und Dennis Seeber untersuchen im Rahmen des Projektes, mit Unterstützung der Lehrpersonen Egon Rubatscher und Nikolaus Spitaler, unterschiedliche Aspekte der Verwendung von „Flüssigholz“. Am Freitag, den 26. März stellten die Gruppenleiter*innen den Projektverantwortlichen der Firma Nordpan, Armin Kamelger und Manuel Baumgartner, ihren Projektplan vor. Die Gruppe von Andreas Hackhofer befasst sich mit der Frage, ob „flüssiges Holz“ im Verkauf eine echte Alternative zu Echtholz ist. Das Team von Sandra Engl untersucht das Verhalten von Spritzgussteilen aus dem Alternativmaterial beim Verkleben und bei der natürlichen Alterung des Werkstoffs (UV, Feuchtigkeit). Das Verhalten der Spritzgussteile aus Flüssigholz beim Weiterverarbeiten (Schleifen, Lackieren, Beizen, Bearbeiten) ist das Thema der Gruppe von Jan Voppichler. Das Projektteam rund um Matteo Frenademetz schließlich befasst sich mit der Charakterisierung und den Eingangsprüfungen der Werkstoffproben aus Flüssigholz. Als nächster Schritt steht nun eine Werksbesichtigung der Firma Nordpan auf dem Programm, und im Anschluss werden auch die praktischen Projektarbeiten beginnen.


Fachrichtungswahl

09.02.2021

Die Wahl der Fachrichtung muss innerhalb 15.02.2021 erfolgen. Beiliegend das Formular:


Sprecherziehung

14.01.2021

Workshop mit Theaterpädagoge Thomas Troi Wie entspannend Sprechen sein kann, hat Thomas Troi am Mittwoch, den 13, Jänner bei einem Workshop für die Klasse 4MaA der TFO Bruneck aufgezeigt. Das Sprechen vor einer Gruppe fällt nicht jedem Menschen leicht. Gar manche tun sich eher schwer damit. Es gilt, innere Hemmschwellen zu überwinden und den Mut zu haben, in Rollen zu schlüpfen, die oft ungewohnt sind. Auf eine spielerische Art und Weise hat der Brixner Theaterpädagoge vermittelt, welch großen Spaß freies, spontanes Sprechen machen kann. Die Schüler/innen waren sehr angetan von den Erfahrungen, die sie im Workshop machen konnten, die Rückmeldungen waren positiv. Auf verschiedene persönliche Fragen der Workshopteilnehmer hat Thomas Troi offen und spontan geantwortet. Frage: Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen? Thomas Troi: Ich war Mitglied der Brixner Pfadfinder, wollte eigentlich Kameramann werden und habe eine Filmschule besucht. Ich habe keine „geradlinige“ Schulkarriere hinter mir. Schlussendlich bin ich durch private Umstände beim Theater gelandet. Frage: Was machen Sie in Ihrem Beruf? Thomas Troi: Ich bin fester Mitarbeiter des Theaterpädagogischen Zentrums Brixen. Wir organisieren Theaterwerkstätten für Kinder, bieten auch Theateraufführungen an Schulen an und setzen kleine Filmprojekte um. Ich betreibe Theaterpädagogik, arbeite mit Menschen zusammen. Und das macht mir immer wieder große Freude. Ich beschäftige mich intensiv mit Fragen wie: „Wer bin ich? Was denke ich? Was ist für mich wichtig? Wer will ich sein? Theaterspielen heißt, sich selbst kennen lernen, Es ist eine sehr spannende Angelegenheit, ein Spiel. Frage: An welche besonderen Erlebnisse im Rahmen Ihrer Tätigkeit können Sie sich spontan erinnern? Thomas Troi: Jeder gelungene Workshop ist ein Erfolgserlebnis für mich. Die Begegnung mit Menschen ist eine Momentaufnahme, ein Geben und Nehmen. Man gewinnt viel positive Energie dabei. Wenn ich spüre, dass meine Arbeit bei Jugendlichen ankommt, macht mich das glücklich. Und ich verspüre in mir immer wieder Lust auf Neues. Schlimm ist es für mich, wenn Blockaden entstehen, wenn eine Sache entgleitet. Zum Glück war das nur selten der Fall… Frage: Können Sie sich an ein besonders komisches Erlebnis erinnern? Thomas Troi: Einmal bin ich bei einem Workshop in einem Anzug aufgetreten. Das ist etwas, was nicht zu meinem Typ passt, da ich mich gerne leger kleide. Ich wollte mir Respekt verschaffen, habe damit aber das Gegenteil erreicht, bin von einer Person andauernd provoziert worden. Ein anderes Mal bin ich zu einem Zirkusworkshop an einer Grundschule in Taufers im Münstertal gefahren. Als ich ankam und meine Arbeit beginnen wollte, hat niemand verstanden, warum ich hier war. Ich habe bemerkt, dass ich am falschen Ort war, Langtaufers wäre das richtige Ziel gewesen… Frage: Wie sind Sie als Privatperson? Thomas Troi: Die Theaterarbeit hat mein Leben stark geprägt. Ich bin eigentlich ein schüchterner Mensch. Wenn ich mich mit Theaterarbeit auseinandersetze, muss ich mich überwinden bzw. meine Komfortzone verlassen, Es ist ein ständiger Rollentausch. Die Wege sind offen, und das empfinde ich als etwas sehr Spannendes.