Aktuell

Grünes Wohnzimmer

30.06.2020

Die Schüler der Klassen 1C und 1E haben in der Förderwoche einen Förderkurs zum Thema „Holzbaukunst“ besucht, ein grünes Wohnzimmer für den Pausenhof entworfen und im Modell nachgebaut. In den Tagen nach Schulende wurde der Entwurf von den Lehrpersonen Norbert Nössing, Nicola Plankensteiner und Monika Winkler umgesetzt. Mit freundlicher Unterstützung der Gärtnerei „Planta“ aus Brixen konnte sogar der Garten des Wohnzimmers bepflanzt werden. Entstanden ist ein angenehmer Ort für soziale Begegnungen und zum Verweilen. -- Norbert, Nicola, Monika


Öffnungszeiten des Sekretariats

29.06.2020

In der Zeit vom 06.07. bis 21.08.2020 bleibt das Sekretariat von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr für den Parteienverkehr geöffnet.


Südtirol Heute: "Matura 2020"

05.06.2020

Am Freitag, 5. Juni 2020 hat ein ORF-Team (Südtirol Heute) an der TFO Bruneck einen Beitrag zum Thema "Matura 2020" gedreht. Mit dabei waren die Schüler/innen Dolliana Fabian und Huber Sonja (Klasse 5MaB, Fachrichtung Maschinenbau), sowie die Lehrpersonen Niederkofler Egon und Taschler Brigitte. Der Beitrag wird heute Abend um 18.30 Uhr (Wiederholung: 19.30 Uhr) auf ORF 2 (Wiederholung: ORF 1) gesendet.


Regionale Jobbörse für Südtirol

28.05.2020

Südtirolerjobs.it ist die regionale Jobbörse für Südtirol. Hier findest du ausgeschriebene Stellen in den verschiedenen Bezirken. Neben Jobs und Stellenangeboten bei Top-Arbeitgebern gibt es auch wertvolle Tipps für Beruf und Karriere. https://www.suedtirolerjobs.it/


Europäische Schulpartnerschaften

26.05.2020

Walder Günther ist Fachlehrer für Deutsch und Geschichte. Europäische Schulpartnerschaften sowie die Vernetzung von Sprachenfächern im Unterricht sind inhaltliche Schwerpunkte seiner Arbeit als Koordinator. Die Förderung des europäischen Geistes wie auch einer gewissen Offenheit für die große Vielfalt an Sprachen und Kulturen in Europa sind ihm ein Herzensanliegen. Die persönlichen Erfahrungen, die er als Universitäts-Assistent am Center Austria der University of New Orleans machen durfte, haben ihn in seiner Motivation bestärkt, den internationalen Austausch zwischen Schulen verschiedener europäischer Länder zu fördern. Außerdem ist er seit vielen Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit an der TFO Bruneck hauptverantwortlich. Als Redakteur setzt Günther Walder großen Wert darauf, dass die vielfältige Bildungsarbeit der TFO Bruneck mithilfe von Hintergrundberichten, Fotos und Schülervideos öffentlich wirksam präsentiert wird und die Aufmerksamkeit erfährt, welche sich die vielen engagierten Schüler/innen und Lehrer/innen der TFO Bruneck redlich verdienen. Europäische Schulpartnerschaften Seit dem Jahr 2000 hat die TFO Bruneck ein breites Netzwerk von europäischen Schulpartnerschaften aufgebaut. Der ehemalige Direktor Werner Sporer und die Englisch-Lehrerin Kristena Main waren die Pioniere dieser Netzwerkarbeit. Die ersten Partnerschulen im Rahmen eines Comenius-Projekts (2000-2004) waren Nummela (Finnland) und Zabrze (Polen). Günther Walder hat ein weiteres, mehrjährig angelegtes Partnerschulprojekt (2005-2009) mit Fagersta (Schweden), Orthez (Frankreich) und Kavala (Griechenland) geleitet, bevor dann Nikolaus Spitaler die Verantwortung für ein Erasmus-Projekt (2014-2017) mit Malvik (Norwegen), Sindelfingen (Deutschland), Kelme (Litauen) und Athen (Griechenland) übernommen hat. Dieses Erasmus-Projekt wurde 2018 unter der Leitung von Brigitte Taschler fortgesetzt, wobei Svendborg (Dänemark) und Vilnius (Litauen) als neue Partner hinzugekommen sind. Im Laufe der Jahre ist die Arbeitsgruppe, die sich um die Pflege internationaler Kontakte kümmert, immer größer geworden, und auch die Organisationsarbeit wurde immer aufwendiger und komplexer. Vermehrt wurden auch Reisen mit kleinen Schülergruppen unternommen. Mit viel Idealismus hat die aktuelle Arbeitsgruppe (Leitung: Taschler Brigitte), bestehend aus den Lehrpersonen Aschbacher Vera, Hofer Ursula, Jud Agnes, Mairegger Verena, Maurer Roswitha, Öttl Bernhard, Peintner Benedikt, Pinggera Helmut, Schmalzl Silvia, Spitaler Nikolaus, Steinmair Astrid und Walder Günther, ein großes Projekttreffen vorbereitet, welches Ende März 2020 in Toblach/Bruneck hätte stattfinden sollen. Aufgrund der Zwangsschließung der Schule musste das Projekttreffen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. In den letzten Jahren ist es auch gelungen, innerhalb der Europaregion Tirol Kontakte zu technischen Schulen aufzubauen, speziell zur HTL Lienz (Mechatronik) und zur HTL Kramsach (Chemie). Für die Klassen 4ChA und 4ChB war im April 2020 ein Besuch der HTL Kramsach geplant, welcher aufgrund der Schul- und Grenzschließungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden musste. Mehrsprachigkeit „Die deutsche Schule in Südtirol stellt sich bewusst der Herausforderung, die Förderung der Mehrsprachigkeit bei allen Bürgerinnen und Bürgern als eines ihrer vorrangigen Ziele zu setzen. (…) Mehrsprachigkeit wird dabei als die Fähigkeit eines Menschen verstanden, mehr als eine Sprache zu sprechen, zu lesen, zu verstehen und zu schreiben, ohne jedoch dem Anspruch zu verfallen, alle Sprachen perfekt zu beherrschen. Mehrsprachigkeit ist in der Welt keine Ausnahme, sondern die Norm. (…)“ (Auszug aus dem Beschluss der Landesregierung Nr. 1383 vom 01.12.2015) Im Schuljahr 2017/2018 hat eine Arbeitsgruppe von Sprachlehrern unter der Leitung von Günther Walder damit begonnen, ein Konzept zum Thema „Mehrsprachiger Unterricht“ zu erarbeiten. Einige Sprachenlehrer/innen besuchen auch regelmäßig Landesfortbildungen zu diesem Thema. Ein fächerübergreifender Teamunterricht konnte Im Schuljahr 2018/2019 erstmals fix im Stundenplan verankert werden. Im Schuljahr 2019/2020 wurde das Projekt fortgesetzt. Folgende Lehrpersonen gestalteten im heurigen Schuljahr zweimal wöchentlich mehrsprachigen Teamunterricht: Kreithner Maria Luise und Höll Barbara (Deutsch – Englisch, Klasse 1A), Ebenkofler Heidi und Belluzzi Milena (Deutsch – Italienisch, Klasse 1B), Walder Günther und Mair Petra (Deutsch – Englisch, Klasse 1D), Bertinotti Francesca und Schmalzl Silvia (Italienisch – Englisch, Klasse 3ElB), sowie Brunner Mariska und Taschler Brigitte (Geschichte – Englisch, Klasse 5MaB). Das Pilotprojekt hat bei allen Beteiligten durchwegs guten Anklang gefunden und wird in den kommenden Jahren fortgesetzt. Öffentlichkeitsarbeit Die aktuelle Schulhomepage der TFO Bruneck wurde von Roland Trebo (ProjectR) in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Direktor Werner Sporer sowie den Lehrpersonen Lukas Notdurfter und Günther Walder entwickelt. Während sich Roland Trebo und Lukas Notdurfter um die technische Wartung der Webseite kümmern, ist Günther Walder für die inhaltliche Gestaltung verantwortlich. Auf der Schulhomepage finden interessierte Personen Informationen zum TFO-Schulalltag in vielfältiger Form. Dazu gehören unter anderem Presse-, Radio- und Fernsehberichte der vergangenen Jahre, welche Journalisten lokaler Medien für die TFO Bruneck produziert haben. Letztere kann man auf einem schuleigenen Youtube-Kanal abrufen. Aber auch die Schülerzeitung „Laser“, welche von einem Lehrerteam, bestehend aus Maria Luisa Kreithner, Lioba Koenen und Birgit Pichler, in Zusammenarbeit mit einem Schüler/innen-Team jährlich herausgegeben wurde, wird auf der Schulhomepage online gestellt. Eine Auswahl von Unterrichtsaktivitäten, welche seit dem Schuljahr 1994/1995 an der GOB/TFO Bruneck umgesetzt wurden, findet sich in einer chronologisch aufgebauten Fotogalerie und kann als digitale Schulchronik betrachtet werden. Ein E-Mail-Verteiler ist in die Schulhomepage integriert und sorgt, neben dem digitalen Register, dafür, dass die gesamte Schulgemeinschaft über die Unterrichtsorganisation an der TFO Bruneck gezielt informiert wird.


Herstellung von Zitronensäure

24.05.2020

Eine Projektgruppe der Klasse 5Ch, Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie, bestehend aus den Schüler/innen Bianchi Manuel, Brunner Julian, Castlunger Diana, Fischnaller Simon und Kastlunger Filippo, hat ein Modell für einen Bioreaktor gebaut, mit dem Zitronensäure hergestellt werden kann. Betreut wurde die Schülergruppe von den Fachlehrern Egon Rubatscher, Sonja Peer und Roland Walch. Das Projekt war fächerübergreifend angelegt. Die Schulfächer Biologie, Mikrobiologie und Umwelttechnologien wurden in die Projektarbeit miteinbezogen. Für das umwelttechnologische Projekt war ein Budget von 200 Euro vorgesehen. Der Realisierungsansatz sollte innovativ bzw. kreativ, die Steuerung automatisiert sein. Eine einfache Bedienbarkeit und ein hoher Wirkungsgrad des biotechnologischen Prozesses waren weitere Kriterien für die Umsetzung des Schülerprojekts. Schlussendlich sollte der Prozess der Herstellung von Zitronensäure mit Hilfe von Mikroorganismen, in diesem Fall mit Aspergillus Niger, erfolgen. Ein Bioreaktor, häufig auch als Fermenter bezeichnet, ist ein Behälter, in dem bestimmte Mikroorganismen, Zellen oder kleine Pflanzen unter möglichst optimalen Bedingungen kultiviert (auch: fermentiert) werden. In Bioreaktoren werden unterschiedlichste Organismen für verschiedene Zwecke kultiviert. Daher stehen mehrere Reaktorvarianten in unterschiedlicher Ausführung zur Verfügung. Der Betrieb eines Bioreaktors ist eine Anwendung der Biotechnologie, die biologische Prozesse (Biokonversion, Biokatalyse) in technischen Einrichtungen nutzt bzw. nutzbar macht. Mikroorganismen spielen in der Lebensmittelherstellung eine wichtige Rolle: Seit Urzeiten werden sie zur Herstellung von Lebensmitteln wie Brot, Bier, Essig und Wein eingesetzt. Mikroorganismen werden im großtechnischen Maßstab in Fermentern zur Stoffproduktion nicht nur für den Lebensmittelbereich und die Futtermittelindustrie, sondern auch in der Kosmetikindustrie und der Medizin eingesetzt. Zitronensäure wird heute industriell mit überproduzierenden Aspergillus Niger-Stämmen aus Melasse hergestellt. Rund 70% der weltweit produzierten Zitronensäure wird in der Lebensmittelindustrie verwendet, als Zusatz zu Getränken jeglicher Art, zu Marmeladen und Gelees, zu Süßwaren und Süßspeisen. Etwa 20% des Produktionsvolumens an Zitronensäure finden ihren Einsatz in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie. Ein wachsender Markt für dieses Produkt liegt darüber hinaus in der Anwendung als Ausgangsmaterial für chemische Synthesen, als Weichmacher für Kunststoffe, als Lösungsmittel, als Komplexbildner für die Reinigung von Metallen, als Reinigungsmittel und als Ersatzstoff für die bisher den Waschmitteln zugesetzten Polyphosphate. Zitronensäure ist also ein richtiges Multitalent und zudem wegen der leichten und vollständigen biologischen Abbaubarkeit ein idealer Stoff für die industrielle Anwendung.


Vernetzung von Schule und Arbeitswelt

18.05.2020

Rubatscher Egon ist Fachlehrer für Chemie und Biologie. Als Koordinator setzt er sich insbesondere für eine starke Vernetzung der Schule mit der Arbeitswelt ein. Die Organisation einer schulinternen Berufsinformationsmesse an der TFO Bruneck und WFO Bruneck („Berufssafari“) ist auf seinen großen Einsatz zurückzuführen. Außerdem ist es ihm ein großes Anliegen, dass Schüler/innen im Unterricht lernen, in Teams eigenverantwortlich, fächerübergreifend und projektorientiert zu arbeiten. Schülerteams der Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biologie haben in den letzten Jahren unter seiner Regie, in Zusammenarbeit mit regionalen Firmen und Forschungseinrichtungen, viele interessante Projekte ausgearbeitet und öffentlich präsentiert, gleichzeitig auch an Wettbewerben teilgenommen und Preise gewonnen. Um die vielfältigen Aktivitäten der Schüler/innen des Trienniums (3., 4. und 5. Klassen) im Bereich Schule – Arbeitswelt möglichst flächendeckend zu dokumentieren, wurde ein schuleigener Kompetenzenpass („ÜKO“) entwickelt. Vernetzung Schule – Arbeitswelt Die Berufsinformationsmesse „Berufssafari“ hat sich mittlerweile in der Brunecker Schulwelt sehr gut etabliert. Namhafte Firmen aus ganz Südtirol sind einmal im Jahr in Bruneck zu Gast, um den direkten Austausch mit den Fachkräften von morgen zu pflegen. Betriebs- und Sommerpraktika, wie auch Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeitswelt nach dem Schul- bzw. Studienabschluss sind Themen, die viele junge Menschen bewegen. Eine eigene Arbeitsgruppe, in welcher Direktor Siegfried Schrott sowie die Fachlehrer/innen Bernhard Öttl (Vizedirektor), Philipp Egger, Roswitha Maurer, Tobias Steidl und Lukas Notdurfter mitarbeiten, unterstützt Koordinator Egon Rubatscher in der Organisation der Berufssafari und weiterer Informationsveranstaltungen im Bereich Schule/Unternehmen, wie z.B. Tag der Industrie, A21 Digital Day, Rendezvous mit dem Traumberuf. Projektmanagement Nachdem Egon Rubatscher die Welt der Privatwirtschaft aufgrund persönlicher Berufserfahrungen bestens kennt, ist es ihm auch ein großes Anliegen, den Fachunterricht praxisorientiert zu gestalten und Leitlinien, wie sie in der Arbeitswelt gang und gebe sind, vorzugeben. In Zusammenarbeit mit motivierten Schülern, mit Firmen und Forschungseinrichtungen ist es ihm immer wieder gelungen, interessante Schulprojekte umzusetzen. Einige Beispiele: Bläuepilz und Fichtenholz (Firma Nordpan), Materialprüfung für Steigeisen (Firma Salewa), Biotechnologische Grundlagenforschung (Aalto Universität Helsinki, Prof. Michael Hummel). Dazu kommen schulinterne Projekte, wie z.B. ein Projekttag zum Thema „Mobile Energie für Handys & Co.“ oder die Entwicklung eines Low Carb Powerriegels. Auch die Organisation von Betriebsbesichtigungen ist Egon Rubatscher ein großes Anliegen. Sie sollen der Horizonterweiterung der Schüler/innen dienen und bilden einen wichtigen Baustein im naturwissenschaftlich-technischen Unterricht der Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie. Übergreifende Kompetenzen und Orientierung (ÜKO) Damit die breite Palette an schulspezifischen Bildungsangeboten der TFO Bruneck für das Triennium (3., 4. und 5. Klassen), wie vom Gesetzgeber vorgesehen, in Zukunft übersichtlich dokumentiert wird, hat Egon Rubatscher in Zusammenarbeit mit Fachlehrern aller drei Fachrichtungen ein Konzept für einen schuleigenen Kompetenzenpass entwickelt. Mithilfe eines Portfolios dokumentieren Schüler/innen verschiedene schulische Tätigkeiten unter Angabe der geleisteten Stunden. Diese sind in folgende Kategorien unterteilt: Betriebspraktika (5. Klassen), Fachrichtungsspezifische Praktika und Projekte, Projekte in Zusammenarbeit mit Betrieben, Betriebsbesichtigungen, Besuch von Fachmessen, Fachspezifische Schülerpraktika und Kurse, Expertenunterricht, Vorwissenschaftliches Arbeiten, Kulturelle und Interkulturelle Bildung, Kommunikations- und Informationstechnologische Bildung. Klassentutoren unterstützen die Schüler/innen in ihrer Portfolioarbeit und bewerten diese am Ende eines jeden Schuljahres. Auf dieser Grundlage entscheidet der jeweilige Klassenrat, ob die Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung gegeben sind.


Digitalisierung und Unterrichtsplanung

13.05.2020

Niederkofler Manuel ist Fachlehrer für Informatik (Praxis) und TPS (Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme). Als Koordinator ist er hauptverantwortlich für die Planung und Evaluierung der Förderwoche an der TFO Bruneck. Außerdem hat er, gemeinsam mit den Lehrpersonen Ingrid Lang, Philipp Egger und Martin Niederkofler, die Voraussetzungen für schulinterne ECDL-Kurse und KNX-Kurse geschaffen. Auch die Organisation der schulinternen Lehrerfortbildung obliegt ihm, genauso wie die Planung der Weihnachtsfeier und des Sommersporttags. Seit dem Schuljahr 2009/2010 hat sich die Förderwoche, eine Mischung aus Aufhol- und Förderkursen, an der TFO Bruneck etabliert. Was ursprünglich von einem kleinen Team unter der Leitung von Prof. Tobias Zingerle auf die Beine gestellt wurde, wurde im Laufe der Jahre mit einer Arbeitsgruppe fortgeführt und weiterentwickelt, welche aktuell aus fünf Lehrpersonen besteht: Manuel Niederkofler (Leitung), Ingrid Lang, Matthias Tasser, Sabine Schneider und Max Stricker. Die Förderwoche findet in der Regel Ende Jänner statt. Für alle Schüler/innen und Lehrer/innen wird ein individueller Stundenplan ausgearbeitet, wobei der Unterricht in Blöcken von jeweils zwei Schulstunden stattfindet und klasssen- sowie fächerübergreifend angelegt ist. Die Arbeitsgruppe hat für die Planung der Förderwoche eine eigene Software entwickelt und ist sehr darum bemüht, die Vergabe der Förderkurse mithilfe eines Punktesystems inhaltlich so weit als möglich an die Wünsche aller beteiligten Personen anzupassen. Dies ist fürwahr immer wieder eine Mammutaufgabe, bei ca. 550 Schüler/innen und 80 Lehrpersonen! Die digitale Bildung der Schüler/innen liegt Manuel Niederkofler und einigen seiner Fachkollegen sehr am Herzen. Und so ist es nach langer Vorarbeit im Schuljahr 2018/2019 gelungen, ein Schulungszentrum für den Europäischen Computerführerschein ECDL sowie für das KNX-Gebäudeautomationssystem an der TFO Bruneck einzurichten. Somit haben alle Schüler/innen der ersten Klassen sowie die Schüler/innen der 4. Klassen, Fachrichtung Elektronik und Elektrotechnik, die Möglichkeit, eine digitale Grundausbildung nach europäischen Standards zu erhalten, welche direkt in den Fachunterricht integriert ist. Die ECDL-Kurse werden im heurigen Schuljahr aufgrund der Zwangsschließung der Schule online abgewickelt. Die Durchführung der Online-Kurse ist in Italien an strenge Auflagen und Kontrollen geknüpft, was die Arbeit nicht gerade leichter macht. Die Klasse 4ElB der Fachrichtung Elektronik und Elektrotechnik hat den KNX-Kurs bereits im Herbst 2019 abgeschlossen, während die Klasse 4ElA bisher nur den theoretischen Teil (online) absolvieren konnte. Praxis und Zertifizierung müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Inhaltliche Schwerpunkte der internen Lehrerfortbildung waren im heurigen Schuljahr: Regelungstechnik, KNX-Grundlagen, Erste Hilfe, Besichtigung des Lumen-Museums, Kochkurs. Bis auf einen Kurs zum Thema Regelungstechnik mit dem Referenten Prof. Martin Niederkofler mussten alle geplanten schulinternen Fortbildungen abgesagt werden.


„Junge Forscher gesucht“

06.05.2020

Schülerteam der TFO Bruneck sichert sich Finalteilnahme in Trient Den Schülern Julian Brunner und Johannes Gafriller von der TFO Bruneck, Fachrichtung „Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie“, ist es gelungen, sich für das Finale des Schülerwettbewerbs „Junge Forscher gesucht“ zu qualifizieren. Sie gehören, neben einem Projektteam des Rainerum Bozen, zu den zwei Südtiroler Teilnehmern dieses internationalen Forschungswettbewerbs. Eine von Eurac Research koordinierte Expertengruppe hat die beiden Südtiroler Finalisten in den Kategorien Produktentwicklung und Grundlagenforschung nominiert. Die Veranstaltung wird im Herbst 2020 im MUSE in Trient stattfinden - mit einer internationalen Jury und Messeständen, Plakaten und Vorträgen der jungen Forscher. Julian Brunner und Johannes Gafriller haben erforscht, welche Alternativen es zum Einsatz von Antibiotika im Tierfutter gibt. Sie untersuchten die antibakterielle Wirkung von sechs altbewährten Hausmitteln, darunter Salbei, Kamille und Eukalyptus. Dazu tränkten sie Filterpapier in die jeweiligen ätherischen Öle, verteilten das Papier auf Agarplatten mit Bakterien (E. Coli und Bacillus subtilis) und beobachteten den Hemmhof – das ist der bakterienfreie Raum, der sich um das Papier bildet. Denselben Versuch wiederholten sie mit Antibiotika aus der Apotheke. Das Ergebnis: Kamille und Eukalyptus haben eine gleich gute antibakterielle Wirkung wie herkömmliche Antibiotika, Salbei sogar eine weitaus bessere. Die Projektarbeit wurde von den Lehrpersonen Egon Rubatscher und Matthias Tasser betreut und in Zusammenarbeit mit der Apotheke Zieglauer in Bruneck durchgeführt. Der Wettbewerb „Junge Forscher gesucht“ findet dieses Jahr zum 8. Mal statt. 16- bis 20-jährige Jugendliche aus Graubünden, Tirol, Südtirol und dem Trentino können daran teilnehmen. Eurac Research organisiert den Wettbewerb gemeinsam mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Autonomen Provinz Trient und der Alpinen Mittelschule Davos. Partner des Projekts sind die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino sowie die Stiftung Südtiroler Sparkasse.


Berufsorientierung und Begabungsförderung

03.05.2020

Maurer Roswitha ist Fachlehrerin für Chemie und Biologie. Sie leitet bzw. koordiniert die Tätigkeiten mehrerer Arbeits- und Projektgruppen, welche vorwiegend im Bereich der Berufs- und Studienorientierung und der Begabungsförderung tätig sind. Außerdem ist sie Landeskoordinatorin der Südtiroler Chemieolympiade und setzt sich, in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Österreichischen Chemieolympiade, sehr stark dafür ein, dass besonders talentierte Schüler*innen im Fach Chemie auf regionaler und internationaler Ebene gefördert werden. Berufsorientierung: ESF-Projekt „PowerCheck“ (xpand) Das ESF-Projekt PowerCheck wurde an der TFO Bruneck in diesem Schuljahr erstmals durchgeführt. Eine eigene Projektgruppe (Leitung: Prof. Markus Huber) hat die Umsetzung des Projekts schulintern koordiniert. Der „PowerCheck“ ist ein von „xpand“ entwickelter und erprobter „Werkzeugkasten“, der Jugendlichen hilft, sich selbst besser kennen zu lernen und damit auch geeignete Ausbildungs- oder Berufsmöglichkeiten zu finden sowie durchdachte Entscheidungen zu treffen. Durch eine abwechslungsreiche Gestaltung, kreative Inputs, Fragebögen, praktische Beispiele und Workshops, vor allem aber durch unterschiedlichste Methoden und eine große Passion der Trainer werden Kindheitsträume neu geweckt, Talente entdeckt, Pläne für die Zukunft geschmiedet und Ziele gesetzt. Schüler*innen der Klassen 2A, 2C und 2E haben das viertägige Projekt-Programm bereits absolviert. Dabei arbeiteten sie in Kleingruppen und wurden von externen Trainern geschult und begleitet. Die Rückmeldungen nach dieser Einheit waren recht positiv. Für Juni 2020 war noch eine dreistündige Nachbesprechung mit den Klassen vorgesehen, welche aber aufgrund der Schulschließung Anfang März 2020 nicht mehr stattfinden kann. Drei weitere erste Klassen werden die Teilnahme am ESF-Projekt im kommenden Herbst nachholen. Informationsveranstaltungen für Schüler*innen Verschiedene Informationsveranstaltungen für Mittelschüler*innen, wie z.B. Schnuppertage, Infonachmittage und Infoabende, mussten infolge des Schneechaos im November verschoben werden. Für die Informationsveranstaltung für die 2. Klassen konnten auch heuer wieder Vertreter aller Fachrichtungen, die an den TFOs in Südtirol angeboten werden, nach Bruneck geholt werden. Sie präsentierten die spezifischen Schwerpunkte ihres Bildungsangebots. Im Rahmen der Orientierungsveranstaltungen konnten sich neben den sechs 2. Klassen der TFO Bruneck heuer auch drei 2. Klassen des RG Brixen viele Informationen einholen, die für die anstehende Wahl der Fachrichtung sehr hilfreich und wichtig waren. Die Maturanten erhalten immer wieder aktuelle Angebote und Informationen zu Studien- und Berufsmöglichkeiten, zum Teil durch Vorträge vor Ort, zum Teil auf Messen oder in Betrieben. Leider musste hier einiges abgesagt und auf digitalem Weg angeboten werden, wie z.B. die „Open Days“ an den verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen. Begabungsförderung: Projekt „Tandem²“ Das Projekt Tandem² wurde anlässlich des Bundeswettbewerbs der Österreichischen Chemieolympiade 2015 in Bruneck/Südtirol zum ersten Mal durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, ausgewählte und besonders begabte Schüler*innen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern, sie für naturwissenschaftlich-technische Hintergründe alltäglicher Vorgänge zu faszinieren und mit ihnen verschiedene Abläufe zu planen. Zum Abschluss wird die Projektarbeit in einer selbst gewählten Form vorgestellt. Oberschüler*innen, die über einen großen Wissensvorsprung verfügen und sich durch günstige Voraussetzungen, wie ein großes Interesse und hohe Motivation, auszeichnen, fungieren als Mentor*innen und Lernbegleiter*innen von Grund- und Mittelschüler*innen, die sich für Technik und Naturwissenschaften interessieren. Neben dem Lernprozess und der Vermittlung fachlicher Kompetenzen stehen auch überfachliche, emotionale, soziale und kommunikative Kompetenzen im Mittelpunkt, zu deren Förderung das Mentoring einen wesentlichen Beitrag leisten kann. Ein Tandem wird im Idealfall aus je zwei Oberschüler*innen und zwei Schüler*innen aus Grund- und Mittelschulen des Schulverbundes Pustertal gebildet. Schüler*innen der drei Fachrichtungen der TFO Bruneck, und heuer erstmals auch Schüler*innen des Realgymnasiums Bruneck, haben einen Schwerpunkt gewählt, zu dem sie verschiedene Arbeiten und Experimente für die Zeit mit den Kindern vorbereiteten. Aufgrund der Corona-Verordnung vom 26. Februar 2020 musste das Begabungsförderungsprojekt, welches vom Schulverbund Pustertal getragen wird, abgebrochen werden. 20. Südtiroler Chemieolympiade Die Vorbereitungsarbeiten für die 20. Südtiroler Chemieolympiade, die in Bruneck hätte stattfinden sollen, laufen schon seit Februar 2019. Um dieses Jubiläum in ein besonderes Licht zu rücken, wurden im Zeitraum November 2019 bis Februar 2020 Oberschüler*innen und Lehrpersonen zu Expertenvorträgen eingeladen. Chemieolympioniken vorausgegangener Olympiaden haben in Bruneck und Meran Einblicke in ihre Forschungstätigkeit sowie in ihren beruflichen Werdegang gegeben, und zwar: Otto Schullian (Kaltern/GOB Bruneck/MPI Potsdam), Maximilian Mair (St. Georgen/RG Bruneck/MedUni Wien), David Huber (Olang/GOB Bruneck/Astrophysik Innsbruck), Pierre Picchetti (Percha/Uni Wien/Bologna/Straßbourg), Danny Müller (Meran/HG Meran/TU Wien), Dominik Kiem (Meran/RG Meran/PMU Salzburg), und Stefan Stoll (Algund/RG Meran/TU Graz/ETH Zürich/University of Washington, Seattle). So bunt die verschiedenen Tätigkeiten und Bereiche der jungen, engagierten Forscher auch sind, eines haben die ehemaligen Chemieolympioniken gemeinsam: sie sind offen für Neues und sich bewusst, dass Wissen und Ehrgeiz allein nicht ausreichen. Es braucht eine gewisse Team- und Kommunikationsfähigkeit, genauso wie Freude daran, neue Länder und Personen kennenzulernen. In der Förderwoche konnten die Schüler*innen der TFO Bruneck auf unterschiedlichem Niveau Einblicke in die Themen der Chemieolympiade bekommen. Bereits fortgeschrittene Schüler trainierten ihr chemisches Wissen in den sog. Monatsaufgaben. Der Kurswettbewerb, eine Betriebsbesichtigung und die Vorbereitungstage für die 20. Südtiroler Chemieolympiade mussten abgesagt werden, kurz vor Ostern schließlich auch noch der Landeswettbewerb. In der Zwischenzeit gibt es eine vom Österreichischen Bundesministerium genehmigte und unterstützte Ersatzolympiade, zu der alle Kursteilnehmer eingeladen sind. So kann das Olympiade-Jahr doch noch einen guten Abschluss, in einem fairen Wettbewerb finden. Und im kommenden Jahr, sofern es die Bedingungen erlauben, werden wir in Bruneck auf 20 Jahre Landeswettbewerb in Südtirol anstoßen.


Wir woll´n wieder Schule geh´n!!

29.04.2020

Wir woll´n wieder Schule geh´n!! Am Unsinnigen Donnerstag haben wir noch die Schule mit Faschingshits „unsicher“ gemacht, und kurz nach den Ferien folgte dann etwas, was niemand von uns für möglich gehalten hätte: die zwangsweise Schließung aller Bildungseinrichtungen für mehrere Monate! Ein Notbetrieb in Form von „Fernunterricht“ ist angelaufen, doch kann dieser das, was Schule eigentlich ausmacht, nur ansatzweise ersetzen. Da wir unverbesserliche Optimisten sind, wollen wir uns gegenseitig mit einem Song aufmuntern, der von Herzen kommt: „Sie fehlt mir so  - Die TFO!“ Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der realen Schulwelt! Norbert und Günther


Fernuntericht in Corona-Zeiten

28.04.2020

Newsletter Nr. 2: Motivation aufbauen und erhalten


Offene Lernformen

21.04.2020

Gartner Maximilian ist Fachlehrer für Mathematik. Als Koordinator leitet er mehrere Arbeitsgruppen (AG "Netzwerk Lernen(d) Denken“, PG Fachraumprinzip, PG Pädagogischer Tag). Die Entwicklung von offenen Lernformen, die verstärkte Vernetzung von Lerninhalten verschiedener Fachgebiete im Rahmen von fächerübergreifendem Unterricht, sowie die Förderung des kompetenzorientierten Unterrichts ganz allgemein sind ihm ein großes Anliegen. Die Arbeitsgruppe Netzwerk „Lernen(d) Denken“ hat sich im laufenden Schuljahr regelmäßig getroffen, um ein Grundkonzept für die Anwendung der Unterrichtsform „Lernbüro“ in zwei 1. Klassen der TFO Bruneck im Schuljahr 2020/2021 zu erarbeiten. Ein Lernbüro ist eine didaktische Organisationsform für selbstorganisiertes Lernen. Der Unterricht ist nicht lehrerzentriert, sondern die Lehrperson betreut das Lernen der Schüler/innen begleitend. Das Lernbüro bzw. die Schule stellt die Lernmittel und die zu erlernenden Themen bereit. Die Schüler/innen bestimmen Lerngeschwindigkeit und Schwierigkeitsgrad der Aufgaben in vorgegebenen Grenzen individuell. Die Lehrpersonen fungieren als Coach, Mentor oder Projektleiter. Zu den großen Vorteilen dieser Lernform zählt, dass Schüler/innen zu Selbstständigkeit erzogen werden. Außerdem sind die Lehrpersonen flexibler, da sie als Team arbeiten und sich gezielter um einzelne Schüler/innen kümmern können. Der Unterricht findet in Blockform (Einheiten von 2 Stunden) statt. Es werden mehrere, nebeneinanderliegende Räume benötigt. Dazu kommen stundenplantechnische Hürden, die es in Zusammenarbeit mit der AG Stundenplan zu meistern gilt. An der TFO Bruneck haben sich folgende Lehrpersonen mit dem Unterrichtskonzept „Lernbüro“ vertiefend auseinandergesetzt: Gartner Maximilian, Gufler Julia, Höll Barbara, Koenen Lioba, Lanzinger Thomas, Obwegs Ursula, Taschler Brigitte und Watschinger Angelika. Mit ihnen sind folgende Unterrichtsfächer abgedeckt: Deutsch, Geschichte, Mathematik, Englisch und Technisches Zeichnen. Am Donnerstag, den 7. Mai 2020 hätte ein Pädagogischer Tag für das gesamte Lehrerkollegium stattfinden sollen. Das vorgesehene Thema war „Bewertung“. Koordinator Maximilian Gartner hatte, in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Beratungszentrum Bruneck, die Vorbereitungsarbeiten, konkret die Planung und Organisation der Veranstaltung (Arbeitsformen und Inhalte, Räume und Referenten) in Angriff genommen. Auch die Termine für die Vor- und Nachbereitung des Pädagogischen Tages im Rahmen des Koordinatoren-Teams an der TFO Bruneck waren bereits fixiert worden, bevor dann, buchstäblich über Nacht, die landesweite Schulschließung erfolgte. Aufgrund höherer Umstände muss der Pädagogische Tag auf das kommende Schuljahr verschoben werden.


Fernunterricht und persönliche Beratung

16.04.2020

Egger Philipp ist Fachlehrer für Informatik (EDV), Elektronik (Labor) und TPS (Labor). Als Koordinator ist er in mehreren Arbeitsgruppen tätig (AG Care Team, AG Gesundheitserziehung, AG ZIB) und er kümmert sich auch um die Organisation und musikalische Gestaltung von Schulfeiern und geselligen Veranstaltungen. Gemeinsam mit Direktor Siegfried Schrott sowie den Lehrpersonen Ingrid Lang, Max Stricker, Sabine Schneider, Manuel Niederkofler und Lukas Notdurfter hat er sich unmittelbar nach der Schulschließung aufgrund der Coronakrise intensiv darum gekümmert, die technischen Voraussetzungen für Fernunterricht zu optimieren. Die genannten Lehrpersonen haben an der TFO Bruneck innerhalb kürzester Zeit Schüler/innen und Lehrer/innen der einzelnen Klassen sowie den Direktionsrat und die Steuergruppe mit Microsoft Teams untereinander vernetzt. Damit können Fachunterricht, Besprechungen und Sitzungen über Videokonferenzen erfolgen, und ein Chat ermöglicht die direkte Kommunikation unter allen Beteiligten. Ein Wochenkalender im digitalen Register, welcher von der Firma Untis eingerichtet wurde, bietet Schülern wie Lehrern eine Übersicht über Arbeitsaufträge, welche in den verschiedenen Fächern erteilt werden. Online-Hausaufgaben können problemlos über das digitale Register abgewickelt werden. An einer Umfrage zum Thema Fernunterricht, welche Ende März durchgeführt wurde, haben sich ca. 200 Eltern und 400 Schüler/innen beteiligt. Die Schülerumfrage brachte folgendes Ergebnis: Schülerumfrage - Auswertung Die Arbeitsgruppe ZIB (Zentrum für Information und Beratung), welche von Prof. Veronika Sagmeister geleitet wird, kümmert sich aktuell besonders um Schüler/innen, die keine große Lernmotivation an den Tag legen und sich aus verschiedensten Gründen nicht aktiv am Fernunterricht beteiligen. Prof. Benedikt Peintner unterstützt Prof. Philipp Egger und Prof. Veronika Sagmeister in ihren Bemühungen, als Ansprechpersonen für schulische und persönliche Anliegen für Schüler/innen da zu sein. Auch wenn die Bewertung von schulischen Leistungen momentan unter ungewohnten Bedingungen erfolgen und in ihrer Aussagekraft deutlich relativiert werden muss, so ist es wichtig, dass die Lernmotivation der Schüler/innen einigermaßen aufrecht bleibt, damit ein positiver Abschluss des Schuljahres gelingen kann. Die Arbeitshaltung während des Fernunterrichts soll in der Schlussbewertung deutlich berücksichtigt werden, so die Vorgaben des Unterrichtsministeriums bzw. der Bildungsdirektion. Die Coronakrise erfordert im Bildungsbereich, wie auch in vielen anderen Lebensbereichen, ein klares Umdenken sowie die Anpassung an neue, bisher völlig ungewohnte Rahmenbedingungen.


Schule geschlossen

12.03.2020

Die Schule bleibt bis zum 3. Mai 2020 geschlossen. Von 08.00 bis 12.00 Uhr ist ein telefonischer Notdienst eingerichtet.


Mitteilung: Coronavirus

06.03.2020

Die didaktischen Tätigkeiten sind bis 3. Mai 2020 ausgesetzt und es findet deshalb kein Unterricht statt. Damit diese „unterrichtsfreie Zeit“ produktiv genutzt werden kann, werden den Schüler*innen über das digitale Register Arbeitsmaterialien, Aufgabenstellungen, Lernanregungen, usw. zur Verfügung gestellt.


TFO Bruneck: Externe Bewertung

04.03.2020

Im Schuljahr 2019/2020 hat an der TFO Bruneck eine externe Evaluation stattgefunden. Die Evaluationsstelle für das deutsche Bildungssystem Südtirol hat zahlreiche Analysen und Erhebungen durchgeführt und einen ausführlichen Rückmeldebericht verfasst. Im November 2019 haben Schüler/innen, Lehrpersonen und Eltern einen Online-Fragebogen ausgefüllt. Hier die Ergebnisse in Form von Teilberichten: Teilbericht Schüler/innen Teilbericht Lehrpersonen Teilbericht Eltern


Lehrausgang

15.02.2020

Die Stadt Innsbruck hat kulturell sehr viel zu bieten. Neben den „klassischen“ Highlights im Bereich der Altstadt gibt es auch außerhalb der Innenstadt eine Reihe von Einrichtungen und Museen, für die sich ein Besuch lohnt. Dazu gehört zweifelsohne die Glockengießerei Grassmayr. Seit 1599 gießt die Familie Grassmayr Glocken für die ganze Welt. In der Glockengießerei werden nach alter Handwerkskunst Glockenformen aus Lehm modelliert und zu kunstvollen „Musikinstrumenten“ gegossen. Einen spannenden Einblick in die Zeitgeschichte Innsbrucks bot ein geführter Rundgang im politischen Zentrum der Stadt. Frau Selina Mittermeier von der Bildungsplattform „www.erinnern.at“ erzählte den Schülern der Klassen 4ElB und 5MaB der TFO Bruneck viele interessante Dinge über die NS-Zeit in Tirol und regte sie zum Nachdenken darüber an, warum auch heute noch rechtsextreme Kräfte in der österreichischen Innenpolitik sehr stark präsent sind. Der Eduard-Wallnöfer-Platz vor dem Neuen Landhaus mit mehreren Denkmälern, sowie das Kaufhaus Tyrol in der Maria-Theresien-Straße bildeten die Kulisse für eine interessante Zeitreise in ein dunkles und bis heute vielfach tabuisiertes Kapitel der Tiroler Geschichte. Begleitpersonen: Brunner Mariska, Walder Günther, Niederkofler Egon und Niederkofler Martin. Bild: Gruppenfoto der Klasse 4ElB vor der Glockengießerei Grassmayr


Be a Hero! The Best Low Carb Bar!

06.02.2020

Wie aufwendig und interessant die Herstellung und Vermarktung eines Powerriegels sein kann, haben jüngst die Schüler/innen der Klasse 4ChB, Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie, erfahren. Als „Testpersonen“ einer Verkostung haben sich die Schüler/innen der Klasse 3Ch zur Verfügung gestellt. Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz waren die Kriterien, nach denen die Qualität dreier von Schülern der Klasse 4ChB erzeugter Powerriegel bewertet wurden. Das Ergebnis: Zwei von drei Riegeln fanden guten Anklang und lagen in der Bewertung dicht beieinander. Der dritte Riegel geriet ins Hintertreffen. Er ist zwar gesund, da Spirulina-Algen zu den Inhaltsstoffen zählen, schmeckt aber nicht so gut. Das Projektteam, welches für die Werbekampagne zuständig war, informierte die Schüler/innen in englischer Sprache über grundlegende Aspekte, die in der Vermarktung eines „low-carb protein bar“ berücksichtigt werden müssen. Außerdem präsentierten die jeweiligen Projektteams alle drei Powerriegel dem Schülerpublikum und gaben Auskunft über die unterschiedlichen Inhaltsstoffe und deren Auswirkungen auf das Produkt. Alles in allem war das Schulprojekt sehr lehrreich und spannend. Dementsprechend groß war die Freude über die Ergebnisse der Projektarbeit. Projektleiter Egon Rubatscher und Englisch-Lehrerin Petra Mair waren sehr angetan von der gelungenen Präsentation und Verkostung der drei Powerriegel.


Schnittstelle Mensch und Technik

05.02.2020

Die Schüler/innen der Klasse 2F der Technologischen Fachoberschule Bruneck haben sich mehrere Wochen lang intensiv mit dem Thema Handprothesen beschäftigt. Im Rahmen eines schulinternen Förderkurses wurde die Projektarbeit durchgeführt. Der 3D-Drucker ist noch warm, halbfertige Handprothesen liegen auf der Werkbank, letzte Konstruktionsplanungen werden mit dem Inventor-Programm durchgeführt. Das ist das Bild, das sich dem Betrachter am Ende des Workshops “Mensch & Technik - Bionische Prothesen“ bietet. Amputationen sind ohne Zweifel ein drastischer Einschnitt in das Leben von Betroffenen. In den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Prothetik viel getan, sodass die Lebensqualität von Betroffenen extrem verbessert werden kann. Prothesen haben nicht nur einen ästhetischen Zweck, sondern können auch aktiv auf Muskelreize reagieren. Genau das erfuhren die Schüler/innen in der Prothesenwerkstatt SANITOP in Toblach. Die Gruppe freute sich, dass Sandro Serani sich die Zeit nahm, ihnen einen Einblick in die Herstellung von Prothesen zu geben. Denn kein anderer kennt das Problem an der Schnittstelle Mensch – Technik besser als der Chef selbst. Passend zum Projektthema, zeigte Herr Serani der Klasse eine elektronische Kinder-Handprothese. Die Muskelaktivitätstests, die an den Patienten im Vorfeld durchgeführt werden müssen, durfte der Schüler Max selbst erproben. Die Herausforderung für ihn bestand vor allem darin, die Muskeln alternierend und synchron zu kontrahieren. Spannend fanden die Schüler/innen das große Sortiment an unterschiedlichen Prothesenmodellen. Über die aufwendige Vorgehensweise bei der Anfertigung der Prothesenstümpfe war der Schüler Manuel besonders erstaunt. Nie hätte er vermutet, wie komplex die Anforderungen für die Herstellung individueller Passformen sind. Beeindruckt waren die Schüler/innen auch von den unterschiedlichen Materialien, die beim Prothesenbau zum Einsatz kommen. Hanf?! Etwas ungläubig betrachteten die Schüler den Werkstoff. Sandro Serani erklärte, dass man für Prothesen Verbundstoffe verwendet. Carbon, Hanf oder Basalt wird mit Acryl-Harz überzogen und in Form gebracht. Die technischen Verbundstoffe halten, ähnlich wie die Knochensubstanz im Knochen, Zug- und Druckkräfte gleichermaßen aus. Inspiriert von diesem lehrreichen Vormittag kehrte die Klasse 2F in die technischen Labors der Schule zurück, um an den eigenen Konstruktionen zu feilen und Details in der Planung zu optimieren. Was mit diesem fächerübergreifenden Projekt auf jeden Fall gelungen ist: Schüler/innen zu begeistern, ihr Bestes zu geben! In diesem Sinne bedanken wir uns bei Sandro Serani und seinem Team für die gute Zusammenarbeit! -- Nicola Plankensteiner


Wasserspender

24.01.2020

Liebe Mitglieder unserer Schulgemeinschaft! Endlich ist es so weit! Der Wasserspender ist nach langen Überlegungen, Planungen und Verhandlungen in Betrieb. In Zukunft „tiamos … guite Wosso va ins trinkn“. Im Sinne der Vermeidung von Plastik und für eine gesunde Ernährung werden dafür die Automaten mit den Getränken entfernt. Wer das frische Wasser aus dem Wasserspender nutzen will, möge sich bitte eine Flasche besorgen und kann diese jederzeit kostenlos mit normalem, gekühltem oder mit sprudelndem Wasser befüllen. Bitte geht sorgsam mit dem Gut um! Sowohl sparsam mit dem Wasser, wie auch behutsam mit dem Automaten. Auf dass er uns lange Wasser spenden möge! Die Schulführung der TFO Bruneck


Schülerbeförderung 2020/21

23.01.2020

Mitteilung des Schülerverkehrsdienstes

An alle Eltern: Die Formulare bitte vollständig, ordnungsgemäß und leserlich ausfüllen.

• E-Mail Adresse angeben. • Formulare termingerecht (INNERHALB 15.03.2020) in den Schulen abgeben. • Eventuelle Härtefälle in separatem Schreiben an das Amt für Schulfürsorge genau beschreiben und eventuelle Bestätigungen beilegen.

Im Schuljahr 2020/2021 ist für den Schülerverkehrsdienst der Jahrestarif von 20,00 Euro zu bezahlen.

Schüler/innen, welche zusätzlich zum Schülerverkehrsdienst um den Südtirol Pass abo+ ansuchen, bezahlen auch heuer den Jahrestarif von 20,00 Euro nur einmal. Falls KEIN Südtirol Pass abo+ beantragt wird, ist der Jahrestarif von 20,00 Euro für den Schülerverkehrsdienst natürlich erst NACH Genehmigung des Schülerverkehrsdienstes (Spätsommer) zu entrichten.

Die Zahlungsmodalitäten, die nur für den Schülerverkehrsdienst gelten, bleiben unverändert.

Das Rundschreiben und die entsprechenden Formulare finden Sie auf unserer Homepage im Downloadbereich.


Projektmanagement

14.01.2020

Im Schuljahr 2018/2019 erhielten alle Schüler/innen der Klasse 4Ch der Technologischen Fachoberschule Bruneck, Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie, den Auftrag, ein naturwissenschaftlich-technisches Projekt in Gruppen zu planen und auszuarbeiten. Im Zuge dessen sollten sie lernen, welche Herausforderungen es bei einer erfolgreichen Gestaltung eines Projekts zu überwinden gilt. Daraufhin wurde einige Monate lang intensiv an den Projekten gearbeitet, bis diese im Mai 2019 abgeschlossen werden konnten. Nach der gelungenen Beendigung der Projektarbeit entschieden sich vier Schüler der TFO Bruneck am Beginn des laufenden Schuljahres, in Absprache mit der Lehrperson Rubatscher Egon, ein Praktikum an der Aalto Universität in Helsinki, bei Prof. Ao. Dr. Hummel Michael, zu absolvieren. Die Projektreise haben die Schüler der Projektgruppe während der Herbstferien Ende Oktober 2019 durchgeführt. In Helsinki wurde dem Projektteam die Möglichkeit geboten, eine Woche lang mit den Forschern mitzuarbeiten und neue Erkenntnisse im Bereich der Textil- und Holzforschung zu gewinnen. Das Projekt „Bionispäre. Ein Haus. Verschiedene bionische Innovationen“ wurde freundlicherweise von der Stiftung Südtiroler Sparkasse finanziell unterstützt und bei verschiedenen Gelegenheiten, unter anderem beim Euregio-Fest 2019 in Neumarkt vorgestellt. Die Schüler Fischnaller Simon, Gasser Thomas, Hofmann Martin und Weger Tobias hatten es sich zur Aufgabe gemacht, ein bionisches Haus zu planen. Dabei beschäftigten sie sich, neben relativ bekannten Errungenschaften der Bionik, wie z.B. dem Lotoseffekt, auch mit neueren, sich zum Teil noch in der Forschungsphase befindenden Innovationen. Dazu zählen Frostschutzproteine, selbstreparierende Baumaterialien und ein poröser Holzkohleschwamm, dessen Leitfähigkeit durch Druck beeinflusst werden kann. Da man die Materie nicht nur theoretisch aufarbeiten wollte, entschied man sich dazu, einige der erarbeiteten Innovationen in der Praxis zu rekonstruieren. Dabei stieß man allerdings recht schnell an die technischen Grenzen der Schule, und so wurden mehrere Universitäten um Unterstützung gebeten. Besonders schnell reagierte die Aalto Universität aus Finnland. Das TFO Projektteam schickte die präparierten Holzproben nach Helsinki, sodass dort die fehlenden Behandlungsschritte von Studenten vollzogen werden konnten. Anschließend konnten die Schüler der TFO Bruneck die Leitfähigkeit eigenständig überprüfen. Projektmanagement und Projektunterricht erfordern eine gründliche Planung, viel Ausdauer und Einsatz aller beteiligten Personen. Teamarbeit ist das Um und Auf, denn ohne diese ist es in der heutigen hochkomplexen Welt der Technik unmöglich, etwas Besonderes zu erreichen. In diesem Sinne lässt sich sagen, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Eine Woche Forschungsaufenthalt an einer renommierten finnischen Universität war der Lohn für einige Schüler, die bereits in jungen Jahren ein außergewöhnliches Interesse an Technik, Forschung und Entwicklung zeigen und freiwillig viel Zeit dafür investieren.


Bruneck4future

10.01.2020

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“ Dieses Zitat hat uns, einige Lehrpersonen der Brunecker Ober-, Berufs- und Fachschulen, motiviert, eine schulübergreifende Arbeitsgruppe zum Klimawandel zu gründen. Wir arbeiten Initiativen zu umweltrelevanten Themen aus und laden alle Lehrpersonen und Schüler*innen der Brunecker Schulgemeinschaft ein, daran teilzunehmen. Die erste Aktion – ein schulübergreifender PlastikFREItag - findet am 17. Jänner 2020 statt. Wir bitten alle Lehrpersonen, gemeinsam mit uns an diesem Tag ein kleines (oder großes) Zeichen zu setzen und den Unterricht in Hinblick auf Plastik-Sensibilisierung zu gestalten. Gemeinsam können wir viel erreichen!


"SPID Activation Days" 2020

10.01.2020

Im Zeitraum der Schuleinschreibung (Jänner/Februar 2020) sind ganztägige "SPID Activation Days" in mehreren Oberschulen an verschiedenen Standorten in Südtirol geplant. An diesen Tagen können Sie SPID aktivieren. Terminplanung (aktueller Stand):

  • Mittwoch, 15. Jänner 2020, von 11 bis 16 Uhr. Bruneck: Technologische Fachoberschule, Josef Ferrari Straße 22
  • Samstag, 18. Jänner 2020, von 9 bis 12 Uhr. Bozen: Sozialwissenschaftliches Gymnasium und Fachoberschule für Tourismus, Roenstraße 12
  • Samstag, 18. Jänner 2020, von 9 bis 12 Uhr. Brixen: Landesberufsschule Brixen für Handel, Handwerk und Industrie "Christian Josef Tschuggmall", Fischzuchtweg 18
  • Samstag, 25. Jänner 2020, von 9 bis 13 Uhr. Meran: Wirtschaftsfachoberschule "Franz Kafka", Rennweg 3


Online-Einschreibung: Schuljahr 2020/2021

20.12.2019

Für die Online-Schuleinschreibung gelten folgende Termine:

  • Online-Einschreibung in die Grundschule vom 7. bis 24. Jänner 2020
  • Online-Einschreibung in die Ober-, Fach- und Berufsschule vom 15. Jänner bis 15. Februar 2020


Sekretariat geschlossen

19.12.2019

Während der Weihnachtsferien (23.12.2019 - 06.01.2020) bleibt das Sekretariat geschlossen.


Lehrausgang

18.12.2019

Die Klasse 2E hat am Dienstag, 17.12.2019 das Fernheizwerk Bruneck besichtigt. Begleitet wurden die Schüler/innen von den Lehrpersonen Marco Vendramin und Andreas Weber. Wolfgang Seppi, ein ehemaliger Schulkamerad von Prof. Markus Huber, war für die Führung durch den Betrieb verantwortlich. Auf der Webseite der Stadtwerke Bruneck findet man einige interessante Informationen zum Fernheizwerk Bruneck: Die Jahre 2001/2002 läuteten für Bruneck einen grundlegenden Wandel in der Wärmeversorgung ein. An die Stelle der zahlreichen Einzelfeuerungsanlagen, welche zu rund 80 Prozent mit Heizöl, der Rest mit Flüssiggas, Holz und elektrischer Energie betrieben wurden und den Raumwärme- und Warmwasserbedarf deckten, trat die umweltfreundliche Fernwärme. Für die Wärmeproduktion in der Heizzentrale Luns wird, soweit möglich, holzartige Biomasse (Hackschnitzel, Sägewerkabfälle, Späne, Rinde oder Forstrückstände) genutzt. Durch einen möglichst hohen Verzicht auf fossile Energieträger und die effiziente und schadstoffarme Verbrennung stellt Fernwärme eine saubere Energieform dar, die auch in preislicher Hinsicht überaus interessant ist. Zudem ist die heimische Wertschöpfung durch den Bezug der Biomasse von Lieferanten aus Südtirol und dem benachbarten Osttirol gewährleistet. Aus Gründen der Versorgungssicherheit sowie für die Abdeckung des Spitzen- und Reservebedarfes kann jedoch keine völlige Abkehr von fossilen Energieträgern - insbesondere Methangas - erfolgen. Biomasse als CO2-neutrale Energiequelle ist eine Empfehlung internationaler Umwelt-, Klima- und Energieabkommen sowie auch regionaler Programme und Leitbilder. In dieser Hinsicht leistet Bruneck, eine der ersten Klimabündnis-Gemeinden Italiens, einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität.


Sinter Speech mit Simon Gietl

09.12.2019

"So viele Berge, so viele Herausforderungen"


Digital Day am Campus Technik Lienz

06.12.2019

Mehr als 170 “Digital Talents” und Unternehmer haben am Mittwoch, den 27. November 2019 am “A21DIGITAL TALENT DAY 19” am Campus Technik Lienz teilgenommen. Darunter waren auch 18 Schüler der TFO Bruneck sowie die Lehrpersonen Ingrid Lang, Manuel Niederkofler und Egon Rubatscher. Die Initiative "A21Digital" ist ein gemeinnütziges Netzwerk aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zum Zukunftsfaktor „Digitale Transformation“. Das Dialog-Event dient dazu, junge Talente und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen, um gemeinsam ausgewählte Zukunftsthemen der Digitalisierung zu diskutieren. Im Rahmen der Veranstaltung wurden spannende Fragen zur digitalen Weiterentwicklung der Europaregion, mit den Schwerpunkten Mobilität und IOT (Internet of Things) behandelt. Referenten aus der Wirtschaft lieferten mit ihren Vorträgen neue Sichtweisen und interessante Denkanstöße. Außerdem gab es Keynotes und Impulsreferate. Die Teilnehmer/innen der Veranstaltung wurden auch dazu angeregt, sich im Rahmen von interaktiven Events über die digitale Zukunft der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino 2030 auszutauschen. Die Schüler der TFO Bruneck haben an zwei Workshops teilgenommen: Innovation von Arbeitsanweisungen, Fa. Intercable Complojer Walter, Rabensteiner Max, Rapuano Marco (Klasse 4ChA); D`Anzeris Paolo, Maieron Manuel (Klasse 4ChB); Fiedler Lukas, Zingerle Gabriel (Klasse 4ElA); Gasser Thomas, Ritzfeld Emil, Weger Tobias (Klasse 5Ch) Erarbeitung eines smarten Reinigungskonzepts von Sinterbauteilen nach dem Formprozess, GKN Sinter Metals AG Celandroni Mattias, Gander Philipp (Klasse 4MaA), Hofer Florian, Lechner Elias (Klasse 4MaB); Berger Julian, Gruber Dennis, Palfrader Dennis, Pfeifhofer Samuel (Klasse 5MaC)