Aktuell

Schülerreisen einmal anders…

08.10.2019

Am Montag, den 7. Oktober 2019 hat Direktor Siegfried Schrott alle Klassensprecher und Klassensprecher-Stellvertreter der 4. und 5. Klassen zu einer Sitzung eingeladen, um sie über wichtige Anliegen der Schule zu informieren und ihre Meinung dazu einzuholen. Am Beginn der Sitzung wurde vereinbart, welche Klassen im laufenden und im kommenden Schuljahr den Verkauf von Broten in der großen Pause sowie von Essen und Getränken bei den beiden Elternsprechtagen übernehmen. Ausführlich diskutiert wurde über die Veränderung der Rahmenbedingungen für Lehrfahrten der 4. und 5. Klassen. Die Ankündigung, aus Gründen des Klimaschutzes einen Verzicht auf Flugreisen in den 5. Klassen in Betracht zu ziehen, sorgte für eine rege Diskussion. Ein Stimmungsbild ergab, dass die meisten Schülervertreter aktuell nicht wirklich dazu bereit sind, Flugreisen zu streichen. Hauptargumente dafür sind der eingeschränkte geografische Radius von Bus- und Zugreisen, aber auch die Attraktivität von Billigangeboten und die größere Sicherheit bei Reisen mit dem Flugzeug. Außerdem zogen Schüler vereinzelt in Zweifel, ob Flugreisen wirklich eine schlechtere Klimabilanz als Bus- und Bahnreisen haben. Generell ist man der Meinung, dass ein Verbot der falsche Weg sei. Jede Klasse sollte frei entscheiden dürfen, und manche Schülervertreter sind auch dazu bereit darüber nachzudenken, mit freiwilligen Spenden einen Ausgleich des CO2-Ausstoßes zu unterstützen. Das Anliegen der Schule, dass Schüler eine gemeinsame Maturareise von zwei Klassen in Betracht ziehen sollten, wurde durchwegs gutgeheißen. Direktor Schrott erklärte, dass dies zu einer deutlichen Kostenreduzierung für die Ausgaben der Lehrer führen könnte, da bei zwei Klassen unter Umständen drei anstatt vier Begleitpersonen ausreichend wären. Auch eine bereits im Vorfeld fixierte Terminplanung wurde von den Klassenvertretern bereitwillig angenommen. So einigte man sich darauf, dass die Maturareisen 2020 unmittelbar vor oder nach den Osterferien stattfinden werden, also entweder vom 6. bis 8. April 2020 (Unterrichtstage) oder vom 15. bis 17. April 2020 (Unterrichtstage). Für die Maturareisen 2021 hat man sich auf den Zeitraum 21. bis 24. April 2021 (Unterrichtstage) geeinigt. Abschließend haben einige Klassenvertreter betont, dass eine funktionierende Mülltrennung an der Schule ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz wäre. Auch wurde der Wunsch geäußert, neue Beamer anzuschaffen und Schülerausweise nur einmalig produzieren zu lassen. Die Diskussion zum Verzicht auf Flugreisen soll jetzt in den Klassen weitergeführt werden, sodass die Schule für die kommenden Schuljahre eine Entscheidung zu dieser Thematik treffen kann. In Lehrerkreisen war das Thema bereits bei einer Koordinatoren-Sitzung aufgeworfen worden. Eine Entscheidung im Lehrerkollegium ist noch ausständig. Bildnachweis: https://www.energy.de/national/lifestyle/die-flugreise-im-fokus-welche-vorteile-sprechen-daf%C3%BCr-welche-nachteile-dagegen


Herbstausflug/Herbstwandertag

02.10.2019

Am Dienstag, den 24. September haben die 1., 2. und 3. Klassen der TFO Bruneck einen Herbstausflug bzw. Herbstwandertag gemacht. Ein Herbstausflug führte die Klasse 2B nach Sillian zum Loacker-Werk. Der weltweit führende Waffelhersteller arbeitet als Familienunternehmen und hat sich dem Genuss verschrieben. Im Schauraum können die Besucher mit hausgemachten Waffelplatten selbst Kekse herstellen. Aus den Schokoladenbrunnen fließt die köstliche Füllung mit Haselnuss oder Vollmilchgeschmack, die mit einem Spachtel zwischen die Waffelplatten gestrichen wird. Gut gekühlt können die Kekse in einer selbstgefalteten Verpackung mit nach Hause genommen werden. Ob alle Kekse zu Hause ankamen, ist ungewiss.


TFO-Arbeitsgruppen: Reorganisation

02.10.2019

Am Beginn des laufenden Schuljahrs haben die 6 Koordinatoren der TFO Bruneck, gemeinsam mit Direktor Siegfried Schrott, eine Reorganisation der Arbeitsgruppen in Angriff genommen. Ziel war es, die einzelnen Arbeitsgruppen den verschiedenen Koordinatoren zuzuteilen und damit die Vernetzung der Tätigkeitsbereiche zu stärken. Die neue organisatorische Struktur sieht folgendermaßen aus: Egger Philipp (Koordinator): AG Care Team, AG Gesundheitserziehung/Umwelterziehung Gartner Maximilian (Koordinator): AG Bibliothek, AG Evaluation, AG Integration/Inklusion, AG Netzwerk Lernen(d) Denken Niederkofler Manuel (Koordinator): AG ECDL, AG Förderwoche Maurer Roswitha (Koordinatorin): AG Kompass – Power Check, AG Vorwissenschaftliches Arbeiten (VWA) Rubatscher Egon (Koordinator): AG Arbeitssicherheit, AG Übergreifende Kompetenzen und Orientierung (ÜKO) Walder Günther (Koordinator): AG Internationale Kontakte, AG Schülerzeitung, AG Sprachförderung Bildnachweis: http://www.koerschtalschule-plieningen.s.schule-bw.de


Lehrausgang

25.09.2019

Am Freitag, den 20.09.2019 haben die Klassen 4ElA und 4ElB die Kraftwerksanlagen und das Pumpspeicherkraftwerk in Kaprun (Bundesland Salzburg) besichtigt. Auf dem Programm stand eine Führung im Info-Zentrum Kraftwerk Hauptstufe, eine Fahrt zum Pumpspeicherkraftwerk Limberg II inkl. Führung, die Weiterfahrt zum Stausee Mooserboden inkl. Staumauer-Führung, sowie die Besichtigung der „Erlebniswelt Strom“. Begleitpersonen: Stricker Max, Niederkofler Martin, Steger Stefan, Schneider Sabine.


Euregio: „Neu-Markt der Ideen“

23.09.2019

Am Samstag, den 21. September 2019 war Neumarkt Austragungsort des Euregio-Festes der Europaregion Tirol. Geboten wurde ein buntes Programm mit Musik, Kabarett, Kulinarik und Sport. Mit dabei waren auch mehrere Projektteams der TFO Bruneck, welche verschiedene naturwissenschaftlich-technische Projekte einem interessierten Publikum vorstellten. Eröffnet wurde das Fest durch den Präsidenten der Euregio und Landeshauptmann von Südtirol, Arno Kompatscher, gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Tirol, Günther Platter, und aus dem Trentino, Maurizio Fugatti. 100 Jahre nach der Teilung Tirols wurde der Fokus auf die zahlreichen Gemeinsamkeiten der drei Länder gelegt, welche ihren Ausdruck in gemeinsamen politischen Anliegen finden. Die Europaregion Tirol organisiert und unterstützt zahlreiche Projekte, an denen vielfach Jugendliche beteiligt sind. Die Lehrpersonen Egon Rubatscher und Roswitha Maurer waren die treibenden Kräfte, welche in mehrwöchiger Vorbereitungszeit, gemeinsam mit Schülerteams der TFO Bruneck, die Projektpräsentationen ausgearbeitet und damit die Teilnahme am Euregio-Fest ermöglicht haben.


Projekt 1: Bionisphäre. Das Haus der Zukunft

23.09.2019

Schüler der Klasse 4Ch, Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie Tobias Weger, Thomas Gasser, Martin Hofmann und Thomas Fischnaller Die Bionik ist mittlerweile ein sehr ausgereiftes Fachgebiet, und doch gibt es noch sehr viel zu erkunden. Es geht um das kreative Umsetzen von Anregungen aus der Natur (Biologie) in die Technik. Daraus ergibt sich auch der Name Bionik. Dabei wird das große Reservoir an biologischen Strukturen, Prozessen und oft überraschenden funktionalen Lösungen, die in Millionen von Jahren evolutionärer Entwicklung optimiert wurden, ausgenutzt. So ergeben sich Ideen für nachhaltige, und vor allem auch unerwartete innovative Anwendungen, die Sprunginnovationen möglich machen. Genau an diese Sprunginnovationen wollen die Schüler/innen mit ihrem Projekt anknüpfen; sie wollen ein Haus entwerfen, das so viele bionische Anwendungen, wie möglich, beinhaltet bzw. mit solchen funktioniert, vom selbst reparierenden Hausdach bis hin zur smarten Kleidung.


Projekt 2: Pilzkrankheiten. Bläuepilz bei Fichtenholz

23.09.2019

Schüler der Klasse 3ChA und der Klasse 3ChB der Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie, gemeinsam mit der Firma Nordpan, Olang Im Herbst 2018 hatten in Südtirol gewaltige Unwetterstürme einen enormen Windwurf zur Folge, 1,2 Millionen Kubikmeter Wald waren betroffen. Eine riesige Herausforderung wird es sein, diese Bäume aus dem Wald zu entfernen und zu verarbeiten. Es ist schier unmöglich, dass das gesamte Holz sofort verarbeitet wird. Mit einem kleinen Forschungsprojekt konnten Schüler/innen der TFO Bruneck wichtige Erkenntnisse in folgenden Fragen gewinnen: Welche Umweltbedingungen (Temperaturen, Jahreszeiten, etc.) sind für die Bläuebildung ausschlaggebend? Welche Rolle spielt die Holzfeuchte für die Bläue? Können Warnsysteme, z.B. Wetterkarten, auf ungünstige Bedingungen frühzeitig hinweisen? Können Lagerrichtlinien erstellt werden? Ab welcher Temperatur sollte man Nasslager einschalten? Das Projektteam weiß nun, wie man Holz nach derartigen Katastrophen über eine längere Periode konservieren kann.


Projekt 3: Tiamos – be the solution to pollution

23.09.2019

Schüler der Klasse 4Ch und anderer Klassen der TFO Bruneck Die Schüler/innen haben im Rahmen des Projekts mit Präzision und viel Teamgeist eine Riesen-Plastik-Qualle aus dem gesammelten Schulmüll gebaut bzw. recycelt, die als Symbol für ein gestörtes ökologisches Gleichgewicht dient, und eine Idee für die Plastikreduzierung an der Schule entwickelt: „Trinken ohne Plastikkonsum“, mit trendigen Tumblern und Flaschen aus Edelstahl. Für diese nachhaltige Aktion haben die Schüler in einem gemeinsamen kreativen Prozess ein eigenes Logo entwickelt. Für das nachhaltige Projekt wurde die Schülergruppe beim Raiffeisenjugendwettbewerb 2018 mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die siebenköpfige Kerngruppe der Klasse 4Ch, welche die weiteren Ideen ausgearbeitet hat, hat beim Euregio-Umweltpreis den zweiten Platz in der Kategorie „Projekte und Ideen“ erzielt. Unterstützt wurde das Projekt von der Sparkasse, der Raiffeisenkasse und den Unternehmen GKN und Zirkonzahn.


Projekt 4: Prüfmaschine für Werkstoffe im alpinen Bereich

23.09.2019

Schüler der Klasse 5MaA (Fachrichtung Maschinenbau, Mechatronik und Energie) und der ehemaligen Klasse 5Ch (Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie), gemeinsam mit der Firma Salewa Das Klettern im Mixgelände ist zurzeit sehr beliebt, stellt aber sehr hohe Anforderungen an die Materialien. So sind zum Beispiel für Pickel- und Steigeisenspitzen hohe Härte, hohe Zähigkeit und maximale Verschleißfestigkeit wichtig; sie werden deshalb auf Abrieb und Schärfeverlust (Verschleiß) geprüft. Ein entsprechendes Prüfverfahren soll, objektiv und reproduzierbar, den Bewegungsablauf in Bezug auf Rotationsbewegung, Rutschbewegung (Abrieb) und Schlagbewegung möglichst realgetreu nachstellen. In einem zweiten Moment soll die Materialfrage geklärt und untersucht werden. Das Projekt erforderte die Vernetzung einer relativ großen Anzahl von Personen und brachte Schüler/innen und Lehrpersonen verschiedener Fachrichtungen zusammen. Die Tatsache, dass es in Zusammenarbeit mit einer namhaften Südtiroler Firma mit Weltruf umgesetzt werden konnte, war für alle Beteiligten sehr motivierend.


Europa: Wir kommen!

19.09.2019

Das europäische Schüleraustauschprogramm „Erasmus plus“ an der TFO Bruneck läuft wieder auf vollen Touren. Im Sommer des heurigen Jahres wurde ein Antrag auf eine Fortführung des abgelaufenen Erasmus-Projekts (2014-2018) für zwei weitere Jahre genehmigt. Zu den Partnerschulen in Athen (Griechenland), Bruneck (Italien), Sindelfingen (Deutschland) und Malvik (Norwegen) sind zwei neue Partnerschulen hinzugekommen, und zwar eine in Svendborg (Dänemark) und eine weitere in Vilnius (Litauen), letztere anstelle einer Partnerschule in Kelme (Litauen). Im November 2019 findet das erste Planungstreffen in Athen statt, an welchem die Lehrpersonen Verena Mairegger, Bernhard Öttl, Agnes Jud und Brigitte Taschler, die Leiterin der AG Internationale Kontakte, teilnehmen werden. Im März 2020 wird in Bruneck das erste große Projekttreffen stattfinden, mit Schüler- und Lehrerdelegationen aus allen 6 Ländern. Mitte Oktober 2019 wird eine Reisegruppe, bestehend aus 8 Schülern und zwei Begleitpersonen, eine Reise nach Malvik (Norwegen) unternehmen. Mit dabei sind die Schüler Benjamin Kronbichler (4ElA), Gabriel Zingerle (4ElA), Benedikt Hinterlechner (5ElA), Julian Brunner (5Ch), Johannes Gafriller (5Ch), Stefan Unterhofer (5MaA), Samuel Pfeifhofer (5MaC) und Daniel Unterhuber (5MaC). Begleitet werden sie von den Lehrpersonen Vera Aschbacher und Ursula Hofer. Es steht viel Arbeit bevor, und wir lassen uns dabei von der Motivation leiten, den europäischen Schulalltag in verschiedensten europäischen Ländern kennenzulernen. Wir freuen uns alle auf viele interessante Erlebnisse und Erfahrungen! Bild (v.l.n.r.): Vera Aschbacher, Brigitte Taschler, Ursula Hofer


Maturaabschluss mit Höchstpunktezahl

13.09.2019

Im vergangenen Schuljahr ist es 5 Schüler/innen der TFO Bruneck gelungen, die staatliche Abschlussprüfung mit 100/100 Punkten abzuschließen. Vier davon haben die Klasse 5ElB, Fachrichtung „Elektronik und Elektrotechnik“, besucht, und eine Schülerin hat die Klasse 5Ch, Fachrichtung „Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie“ absolviert. 100/100 Punkte mit Auszeichnung erzielten die Schüler Hofmann Benedikt und Mutschlechner Viktor. Benedikt wird in Zukunft am Fraunhofer Institut in Karlsruhe ein duales Studium machen, während Viktor eine duale Ausbildung bei der Firma Vescon Automation in München absolviert. Reier Fabian hat sich für ein Informatikstudium in Wien entschieden, und Stauder Georg strebt eine Pilotenausbildung in Hamburg an. Sollte die Aufnahmeprüfung nicht erfolgreich bestanden werden, zieht Georg ein Studium an der TU München in Betracht. Oberhammer Judith hat vor, in Wien Mikrobiologie zu studieren und gleichzeitig auch das Musikkonservatorium zu besuchen. Wir als Schulgemeinschaft gratulieren ganz herzlich zu den herausragenden Prüfungsleistungen und wünschen viel Erfolg und Glück für die Zukunft!


“Bee” the one, that makes a difference

09.09.2019

Die Klasse 3 CHB der TFO Bruneck hat sich im vergangenen Schuljahr im Fach Biologie mit der Bedeutung der Bienen und den Ursachen des Insektensterbens befasst. Insekten stellen das Fundament eines Ökosystems dar, und wenn wir anfangen, in Kreisläufen zu denken, dann trifft uns alle der Verlust an Insekten härter, als wir anfangs angenommen hatten. Unsere Projektaufgabe bestand darin, eine nachhaltige Lösung für das Bienensterben zu finden. So haben wir im Laufe des Schuljahres, gemeinsam mit dem Planungsbüro von Herrn Andreas Kronbichler, vor unserer Schule eine Bienenweide angelegt. Eine Bienenweide ist ein Ort, an dem mit vielen einheimischen und bienenfreundlichen Pflanzen ein natürlicher Lebensraum geschaffen wird. Sie blüht ganzjährig, ist pflegeleicht und bietet einen wertvollen Rückzugsort für verschiedene Insekten und Bienen. Bienen sind ein wesentlicher Grund für die Verfügbarkeit von Lebensmitteln, sie dienen der Umwelt und fördern die Artenvielfalt. Die kleine Fläche hat derzeit symbolischen Charakter und dient nicht nur den Bienen als Nahrungsquelle, sondern auch uns Schülern als Ort der Erholung und des Austausches bei der Pause. Während der Projektarbeit haben wir festgestellt, dass Bienen wichtige Bestäuber sind und dass ihre Produkte auch zu einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt beitragen. So haben wir im Labor an einer eigenen Bienenwachsmischung getüftelt, die wir auf Stoffreste aus Baumwolle aufgebügelt haben. Die so entstandenen Bienenwachstücher (bee wrap) sind eine nachhaltige Alternative zu den handelsüblichen Frischhaltefolien und können zudem auch als Brustwickel bei Erkältungen und anderen Infekten aufgelegt werden. Auch im Bereich Naturkosmetik haben wir mit unserem Lippenbalsam aus Bienenwachs ein nachhaltiges Pflegeprodukt hergestellt, welches sich großer Beliebtheit erfreut. Wir haben vor, dieses Projekt auf die Schulzone in Bruneck auszuweiten und neue brachliegende Flächen mit einer Bienenweide zu bepflanzen. Damit würden unsere Schulen nicht nur ein Zeichen der Nachhaltigkeit setzen; der Pausenhof würde grüner, schöner, lebendiger. Und wir betrachten das Projekt auch als „unseren“ Beitrag zur FridaysforFuture-Bewegung Birgit Pichler und Nicola Plankensteiner mit der Klasse 3 CHB der TFO Bruneck


Schulanfang

06.09.2019

Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das Abc Bringt den Menschen in die Höh; Nicht allein in Schreiben, Lesen Übt sich ein vernünftig Wesen; Nicht allein in Rechnungssachen Soll der Mensch sich Mühe machen, Sondern auch der Weisheit Lehren Muss man mit Vergnügen hören. Wilhelm Busch: Max und Moritz Der erste Schultag ist vorbei… Die Schüler/innen der 1. Klassen werden heute von verschiedenen Lehrerteams in den Schulalltag hineingeführt… Für alle anderen Klassen beginnt heute der reguläre Unterricht mit provisorischem Stundenplan… Wir wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft ein erfolgreiches Schuljahr 2019/2020!


Plattform für Supplenzen

06.09.2019

Mitteilung_Plattform für Supplenzen


Öffnungszeiten des Sekretariats

05.07.2019

Das Sekretariat ist im Zeitraum 08.07. bis 09.08.2019 nur vormittags (08.00 bis 12.00 Uhr) geöffnet. In der Woche vom 12. bis 16.08.2019 bleibt das Sekretariat geschlossen.


Lehrausgang

21.06.2019

Die Klasse 1B erlebte am 29. und 30. Mai 2019 zwei wunderbare Tage am Burgerhof in Prags. Begleitet von Prof. Koenen und Prof. Gartner, nahmen die Schüler am Kurs „Zusammen-wachsen“ teil. Am Programm standen Wahrnehmungsübungen, Aktivitäten und Spiele rund um den Hof, Impro-Theater, eine Morgenwanderung, sowie zahlreiche Bewegungs- und Gruppenübungen. Die gemeinsamen Mahlzeiten ließen sich die Jugendlichen besonders schmecken.


Schulfest

21.06.2019

Am Mittwoch, 12. Juni 2019 gab es an unserer Schule zum ersten Mal ein Abschlussfest. Die Klassen 1B, 1F, 2D, 3ChA, 3ChB, 3ElA und 4Ch gestalteten ab 11:00 Uhr ein Fest von Schüler*innen für Schüler*innen. Ein reich gedeckter Tisch mit allerlei selbst zubereiteten Speisen – von Croissants über Brot und Crêpes bis hin zu Obst- und Gartensalat – und ein von Schülern und Lehrpersonen vorgetragenes Lied eröffneten das Fest. Im Anschluss an das Buffet besuchten die Schüler*innen Präsentationen von Projekten, nahmen an selbst gestalteten Spielen teil und besichtigten das Hochbeet und die Bienenweide auf dem Schulgelände.


Aufholkurse 2019

14.06.2019

Die Aufholkurse 2019 der TFO Bruneck finden nach folgender Tabelle statt. Kurse, die in der Tabelle nicht angeführt sind, finden wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht statt. Tabelle der Aufholkurse 2019


Hochbeet

13.06.2019

Mitte Mai hat die Klasse 1F mithilfe von Frau Schrott, Gartenbauingenieurin und Bio-Bäuerin am Feldererhof in Uttenheim, ihr selbst gebautes Hochbeet bepflanzt. Nach einer theoretischen Einführung in Bioanbau und verschiedene Gemüsesorten wurden die Schüler von Frau Schrott dazu angeleitet, verschiedene Schnittsalate sowie Radieschen in ihr Hochbeet zu setzen. Zudem wurde ihnen das Piekieren, wie das Verpflanzen von Sämlingen in der Fachsprache bezeichnet wird, sowie die Herstellung von Samenbomben gezeigt. Ziel des Expertenunterrichts war es, den Schülern Themen wie Nachhaltigkeit, Regionalität und gesunde Ernährung näher zu bringen und zu veranschaulichen. Die recht ertragreiche Ernte wurde im Rahmen des Schulfestes am vorletzten Schultag verkostet. Dabei haben die Schüler anderen Klassen auch ihr Hochbeet-Projekt präsentiert.


Prämierung für besondere Leistungen

13.06.2019

Die bei Mathematik-, Informatik-, Physik- und Chemie-Olympiaden bestplatzierten Oberschülerinnen und Oberschüler Südtirols wurden am Dienstag, 11. Juni im Palais Widmann in Bozen prämiert. Tobias Weger, Schüler der Klasse 4CH, wurde für seine Teilnahme am Bundeswettbewerb der Österreichischen Chemieolympiade sowie für einen 3. Platz im Rahmen des Mathematik-Wettbewerbs Känguru ausgezeichnet. Herzliche Gratulation zu diesen beachtlichen Leistungen!


Abschlussgottesdienst

07.06.2019

Am Freitag, den 7. Juni fand in der Rainkirche der Abschlussgottesdienst für die Maturant/innen der TFO Bruneck statt. Motto: "Den Himmel offen halten". Leitung: Dekan Josef Knapp. Musikalische Beiträge: TFO Bruneck Schulorchester, Hannes Lerchner (Steirische Harmonika), Marco Vendramin und Helmuth Pinggera (Gitarre), Günther Walder (Klavier). Gesamtkoordination: Veronika Sagmeister.


Lehrausgang

07.06.2019

Am 9. Mai waren die Klassen 3ElA & 3 MaA auf den Spuren von Andreas Hofer in Innsbruck. Die erste Station war die Führung durch das Tirol Panorama mit dem Riesenrundgemälde, das die Bergiselschlacht von 1809 darstellt. Der Besuch der Hofkirche (auch Schwarzmander- Kirche), die als Grabmal von Kaiser Maximilian I. erbaut wurde, bildete die zweite sehenswerte Etappe. Im Bild die Klasse 3 ELA mit Birgit Pichler und Martin Niederkofler


Österreichische Chemieolympiade

04.06.2019

Tobias Weger, Schüler der Klasse 4CH, war einer von 24 Teilnehmern des Bundeswettbewerbs der 45. Österreichischen Chemieolympiade. Der Wettbewerb fand an der Pädagogischen Hochschule in Baden bei Wien statt und erstreckte sich über zwei sehr intensive Wochen. Aus Südtirol mit dabei war auch Melanie Kiem vom Realgymnasium Meran. Sie schaffte es, wie erwartet, unter die ersten Vier und wird im Juli 2019 als Mitglied des Österreichischen Teams in Paris an der Internationalen Chemieolympiade teilnehmen. Das Wichtigste, was die Chemieolympiade, vor allem aber Wissenschaft im späteren Leben, ausmacht, kam bei der Siegerehrung in den verschiedenen Ansprachen immer wieder zum Ausdruck. Zum einen sind Durchhaltevermögen, Fleiß und Ausdauer von Schülerseite gefragt, aber auch die Unterstützung von Elternseite darf nicht fehlen; so geht die positive Neugierde für die Wissenschaft nie verloren. Weiters wurde auch von Bildungsgerechtigkeit gesprochen: erst dann, wenn auch Begabte zur Genüge gefördert werden, können alle Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Um das zu erreichen, bedarf es letztendlich einer guten Lehrerausbildung und entsprechender Fortbildungsmöglichkeiten. Foto: Tobias Weger, TFO Bruneck (links) und Melanie Kiem, Realgymnasium Meran (rechts)


Materialprüfung für Steigeisen

31.05.2019

Einige Schüler/innen und Lehrpersonen der Klassen 4Ch und 5MaA haben im laufenden Schuljahr, in Zusammenarbeit mit der Firma Salewa, eine Prüfmaschine für Werkstoffe im alpinen Bereich entwickelt. Die Firma Salewa ist aktuell daran interessiert, ein objektives, reproduzierbares Prüfverfahren zu finden, welches den Bewegungsablauf beim Klettern im Mixgelände in Bezug auf Rotationsbewegung, Rutschbewegung (Abrieb) und Schlagbewegung möglichst realgetreu nachempfindet. Das Augenmerk sollte dabei auf die Bewegungsabläufe gelegt werden, die zu Abrieb und Schärfeverlust (Verschleiß) an Pickel- und Steigeisenspitzen führen. Auf der Grundlage eines reproduzierbaren Prüfverfahrens könnte über Vergleichstests das beste Material für die genannte Anforderung gefunden werden. Die Materialen sollten die folgenden Grundeigenschaften erfüllen: hohe Härte, hohe Zähigkeit und maximale Verschleißfestigkeit. Eine Gruppe von Lehrpersonen der TFO Bruneck der Fachrichtungen Maschinenbau und Chemie ermöglichte es einzelnen Schülern, freiwillig an diesem Projekt zu arbeiten. Am 30. November 2016 fand das erste Treffen statt, und es wurden 2 Gruppen gebildet, welche sofort mit konkreten Ideen an die Arbeit gingen. Eine Gruppe, welche aus Chemikern der 4. Klasse bestand, beschäftigte sich mit der Materialfrage. Die andere, aus Schülern der 3. und 4. Klasse der Fachrichtung Maschinenbau bestehend, setzte sich mit der Entwicklung eines automatisierten und reproduzierbaren Prüfverfahrens auseinander. Am Projekt waren folgende Lehrpersonen beteiligt: Hofmann Hannes, Niederkofler Egon, Niederwolfgruber Martin, Notdurfter Lukas (Fachrichtung Maschinenbau), Rubatscher Egon und Walch Roland (Fachrichtung Chemie), Abfalterer Siegfried und Schönegger Herbert (Fachrichtung Elektrotechnik), sowie Volgger Edmund (Verantwortlicher für die Maschinenbau-Werkstätten). Bei der Entwicklung der Prüfmaschine wurden folgende Schüler in die Projektarbeit miteingebunden: Gasser Elias, Linder Silvia, Messner Maximilian, Ranalter Markus und Vikoler Nathan (Klasse 5MaA, Fachrichtung Maschinenbau). Das Projekt wurde am „Tag der Industrie“ (Begegnung Schule – Unternehmen) in italienischer Sprache vorgestellt. Vortragende waren Gasser Elias, Klasse 5 MaA, Fachrichtung Maschinenbau, und Kastlunger Filippo, Klasse 4Ch, Fachrichtung Chemie. Das Projekt erforderte die Vernetzung einer relativ großen Anzahl von Personen und brachte Schüler/innen und Lehrpersonen verschiedener Fachrichtungen zusammen. Die Tatsache, dass es in Zusammenarbeit mit einer namhaften Südtiroler Firma mit Weltruf umgesetzt werden konnte, war für alle Beteiligten sehr motivierend.


Ausschreibung Bildungswege Schule - Arbeitswelt

29.05.2019

Ausschreibung Bildungswege Schule Arbeitswelt 2019 (ASL III)


Dirndl- und Lederhosentag

28.05.2019

Liebe Schulgemeinschaft der TFO Bruneck! Am Donnerstag, den 30. Mai 2019 findet zum zweiten Mal ein Dirndl- und Lederhosentag an unserer Schule statt. In der großen Pause wird mit allen, die in Trachtenkleidung in die Schule kommen, ein Erinnerungsfoto gemacht. Wir freuen uns auf eine möglichst zahlreiche Teilnahme!


Bläuebefall von Fichtenholz

22.05.2019

Die Klassen 3ChA und 3ChB haben in Zusammenarbeit mit der Firma Nordpan ein gemeinsames Projekt durchgeführt. Das Thema lautete: „Pilzkrankheiten – Bläuebefall von Fichtenholz“. Das Schulprojekt wurde mit einem Preisgeld von 2.500 Euro ausgezeichnet. Infolge heftiger Unwetter sind in Südtirol im Herbst 2018 1,2 Millionen Kubikmeter Wald zerstört worden. 150 Millionen Kubikmeter Wasser hat das Ökosystem Wald aufgesogen. Zum Vergleich: der Reschensee fasst in etwa 120 Millionen Kubikmeter Wasser. In der Grünen Lunge des Landes klafft seitdem eine offene Wunde. Bis diese vernarbt oder gar verheilt sein wird, werden Jahre, Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte vergehen. Abgesehen vom Landschaftsbild, das sich in den betroffenen Gebieten – vor allem in den Dolomiten liegen auf riesigen Flächen umgewehte und umgeknickte Bäume – nachhaltig verändern wird, ist die Schutzfunktion der Wälder massiv gestört. Die Hälfte der gesamten Landesfläche Südtirols ist bewaldet – über 370.000 Hektar. Als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, als Ressourcenlieferant, Sauerstoffspeicher und Schutzwall gegen Wasser- und Schneemassen sind die Wälder von unschätzbarem Wert. Eine riesige Herausforderung wird es sein, diese Bäume aus dem Wald zu entfernen und zu verarbeiten. Es ist schier unmöglich, dass das gesamte Holz sofort verarbeitet wird. Damit das Holz nicht von ungünstigen Witterungseinflüssen und Mikroorganismen zerstört wird, müssen wirkungsvolle Maßnahmen getroffen werden. Die 3. Klassen der Fachrichtung "Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie" haben sich im Rahmen ihrer Projektarbeit mit folgenden Forschungsfragen beschäftigt: • Welche Umweltbedingungen (Temperaturen, Jahreszeiten, etc.) sind für die Bläuebildung ausschlaggebend? • Welche Rolle spielt die Holzfeuchte für die Bläue? • Können Warnsysteme (z.B. Wetterkarten) frühzeitig auf ungünstige Bedingungen hinweisen? • Wie können Lagerrichtlinien (z.B. bezüglich der Errichtung von Nasslagern) erstellt werden?


Zukunftsorientiertes Lernen

22.05.2019

Die Art und Weise, wo und wie wir arbeiten, ändert sich: Es lockt der Abschied vom klassischen Angestelltenverhältnis, als Freelancer mit einem eigenen Unternehmen durchzustarten erscheint vielen als realistische Alternative zur Arbeit für einen Dienstgeber – 40 Stunden wöchentlich. Vom Berufseinstieg bis zur Pension bei einem Unternehmen arbeiten? Fehlanzeige. Man organisiert sich in Co-Working-Spaces, arbeitet projektbasiert oder mit befristeten Verträgen für mehrere Auftraggeber. ( https://www.karriere.at/blog/zukunft-der-arbeit-infografik.html) In der Klasse 4Ch, Fachrichtung "Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie", wurde im heurigen Schuljahr erstmals ganzjährig ausgerichteter, fächerübergreifender Projektunterricht durchgeführt. Die beiden Fachlehrer Egon Rubatscher (Organische Chemie) und Stefan Mair (Umweltphysik) betreuten mehrere Kleingruppen in der Ausarbeitung von Themen, welche die Schüler/innen selbst definiert hatten. Am Beginn des Schuljahres erhielten die Schüler/innen eine Einführung in grundlegende Aspekte der Organisation und Dokumentation von Projekten. Im Laufe des Schuljahres arbeiteten sie in verschiedenen Klassenräumen und Labors an den Kleinprojekten. Sie mussten u.a. laufend Projektberichte verfassen und abgeben. Am 13. Juni 2019 werden sie ihre Projekte im Rahmen eines Schulfestes der Schulgemeinschaft präsentieren. Inhaltlich gesehen, haben sich die Schüler/innen auf folgende Themen geeinigt: 1. Materialprüfung von Steigeisen (in Zusammenarbeit mit der Klasse 5MaA und der Firma Salewa) 2. Wasserstoffspeicherung (in Zusammenarbeit mit der Firma Sinter Metals) 3. Entwicklung eines Powerriegels 4. Bionik im Haus (in Zusammenarbeit mit der Klimahausagentur Südtirol und den Universitäten Innsbruck und Helsinki) 5. Auswirkungen von Medikamenten auf die Umwelt 6. Produktion von biologisch abbaubaren Kaffeebechern 7. Produktion von Biodiesel aus Zuckerrüben Einige der genannten Projekte wurden durch finanzielle Zuwendungen belohnt. So wurde ein Forschungsantrag an die Firma Salewa mit einem Betrag von 5.000 Euro genehmigt. Für das Projekt „Bionik im Haus“ wurden 2.500 Euro Preisgeld zur Verfügung gestellt. Das Hauptziel dieser Initiative ist es, ganzheitliches und handlungsorientiertes Lernen zu fördern und die Schüler/innen auf eine Arbeitswelt vorzubereiten, in der projektbasiertes Arbeiten ganz normaler Alltag ist.


Mathematische Modellierungstage

20.05.2019

Am Mittwoch, 08.05.2019 und Donnerstag, 09.05.2019 fanden an der TFO Bruneck fächerübergreifende Mathematische Modellierungstage statt. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 2B und 2D beschäftigten sich in Kleingruppen mit der Errichtung eines Windparks, mit der Säuberung der Meere von Plastik, der Preisgestaltung von Softdrinks, der Suche nach einer Formel für das Glück und der Kommunikation in Notfällen am Berg. Die Mathematischen Modellierungstage wurden von Lehrpersonen der Fächer Mathematik, Physik und Biologie gemeinsam organisiert. Ursula Obwegs, Matthias Tasser, Maximilian Gartner und Stefan Mair waren für das Projekt verantwortlich.


Lehrausgang

15.05.2019

Die Klasse 3MaA hat am Dienstag, den 14.05.2019 das Smart Mini Factory Lab an der Freien Universität Bozen besucht. Ein Mitarbeiterteam rund um Projektleiter Dr. Erwin Rauch führte die Brunecker Schüler durch das Labor und berichtete über aktuelle Forschungsprojekte. Durch praktische Vorführungen wurde den Schülern ein Einblick in das Thema Industrie 4.0 und die damit verbundenen Zukunftstechnologien vermittelt. Die Begleitpersonen waren Prof. Martin Niederkofler und Prof. Andreas Weber.